Elektroautos --- Weg in die Sackgasse ?

  • Renault will seine Autos ja nun auch auf 180 km/h begrenzen. Sollten die deutschen Hersteller auch mal überlegen.


    Ostfriesland Juchhu

    Damit wäre wohl auch ein Tempolimit vom Tisch. Könnte damit gut leben...

  • Hmm.. wenn wir wirklich Energie sparen sollen, hätte mir eher so 120 km/h max oder so vorgeschwebt :). 180 km/h max hätte im Laufe meines Lebens bei ca. 0.001% meiner Fahrzeit zugeschlagen. Oder so ähnlich ;). Bei 120 km/h wären es wahrscheinlich 20% oder so (schwer zu schätzen bei Durchschnittsgeschwindigkeiten von meist gut 50 km/h pro Strecke).

    Traveller L2 Active 150PS - 6,9l/100km laut APP + ca. 0.16 l Adblue / 100km

  • Es ist unverständlich warum in Deutschland, wenn es um Autoverkehr geht die Brennstoffzelle immernoch las Heilbringer gefeiert wird. Die Automobilhersteller testen das schon seit den 70er Jahren und sie haben immer noch nicht alle Probleme gelöst.

    Weiter hält man den Autofahrer so bei der Stange mit dem Verbrenner, weil die Brennstoffezelle ist ja "der Antrieb der Zukunft". Den Mist kann man den Leuten noch in 50 Jahren verkaufen, weil die Zukunft kommt ja noch.


    Auch ist die Brennstoffzelle in den ausschlaggebenden Märkten tot bevor der Kampf begonnen hat. Der Markt hat bereits entschieden.

    Es wird nur in D und JPN weiter für die Brennstoffzelle von staatlicher Seite geworben. ABER WAS IST DENN MIT CHINA??? DA WIRD DEM ELEKTROAUTO DIE FÖRDERUNG ENTZOGEN UND WASSERATOFF MEHR GEFÖRDERT!!!1111

    Ja wird es, aber nicht ganz entzogen sondern weniger gefördert. Ist genau so wie die Regierung in China es geplant hatte. Das hat aber keine negative Auswirkungen auf die Verkäufe von BEV. Auch in China hat der Markt entschieden, da sich auch dort trotz großzügiger Förderungen kaum ein Auto verkauft wird. Liegt auch daran, dass die Hersteller lieber BEV mit 500 - 700km auf den Markt bringen als H2 Fahrzeuge zu entwickeln.


    Wasserstoff wird mit der nächsten Akkugeneration völlig verdrängt werden. Die jetzige Generation ist auf Augenhöhe in Sachen Strecke pro Zeit inklusive Nachfüllen. Natürlich darf man da nicht einen Nexo mit einem e20o8 oder e2008 vergleichen. Der Nexo ist ein 75.000 Euro Auto. Also sollte man eher damit vergleichen. Genauso liegt der Mirai in dem Preisbereich.


    Ach ja... Ich weiß in 5 Minuten nachtanken. :lol:

    Naja drei Jahre lassen wir die H2 Fanboys noch im Glauben, dass sie schneller laden als ein BEV.


    Noch eine Frage an alle. Warum soll ich mindesten 3,5 mal so viel für 100km bezahlen? Der Energieeinsatz bei Wasserstoff von der Herstellung bis zum Verbrauch 3 mal so hoch wie beim Akku betriebenen Fahrzeug.

    Bei 30ct pro kWh wären das bei 20kWh/100 im BEV 6 Euro Verbrauchskosten. Der Wasserstoff bei gleichem Verbrauch wären das mindestens 18 Euro Verbrauchskosten, wenn die Industrie den gleichen Strompreis hätte. Da H2 industriell hergestellt wird gelten ja andere Strompreise, aber trotz des Preisvorteils beim Strom zur Herstellung kosten 100km auf H2 ganze 9,50 Euro. Billiger wird er nicht mehr. Er ist ja schon ein Massenprodukt für die Industrie. Die Physik hinter der Elektrolyse ist auch nicht zu überlisten.


    Wenn man Effizienz als Teil von Umweltschutz sieht gibt es kein Ankommen von H2 oder P2G/ P2L gegen batterieelektrische Fahrzeuge.

  • Das "Nachfüllproblem" ist im Wesentlichen ein menschgemachtes. Mit normierten Akkus, etwas Robotik und vor allem gesetzlich geregelter Garantie, bin ich sicher, könnte man dies durch Tauschakkus lösen.

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  • Ist das nicht auch ein Wunschtraum der E-Fahrer innerhalb von 5 Min. "vollzutanken"? Wer wird wohl in 6 Jahren deinen abgelegten, gebrauchten Stromer kaufen mit der dann völlig veralteten Technik? Wieder die ärmere Schicht, die sich trotz immenser Förderung immer noch keinen 40.000 Euro Stromer neu kaufen kann? Sie müssen es dann wohl oder übel, denn Verbrenner fahren wird wohl ob der dann hohen Preise durch die unsinnige CO2 - Steuer erst recht nicht mehr bezahlbar sein. Fragen über Fragen, auf die keiner eine Antwort geben kann.

    Und erst die unabsehbaren Folgen mittelfristig durch die Pandemie.

    LG Mainy

    Opel Insignia 2.0 Diesel 170 PS tiefseeblaumetallic:windy:
    Mitsubishi Eclipse 1,5 CVT 2WD, Yamaha Tracer 900 GT in Phantom-Blue, Haibike S 5.0

    Spritmonitor.de

  • Die brauchen sich keine Gedanken mehr machen weil "wir bleiben zuhause",

    zur Arbeit brauchen die auch nicht mehr fahren wenn der Job in China oder Ungarn ist, und vielleicht sehen diese paar alten weißen Männer dann endlich auch mal ein dass es sich ja gar nicht zu arbeiten rentiert wenn da ja nichtmal 40 Riesen rausschauen.


    Keine Mobilität, keine Mobilitätsprobleme. Problem gelöst! - Und den Rest an Manpower bringt der vollbesetzte T4 mit polnischem Kennzeichen ran. :P

  • Oh Gott willst du diesen Thread jetzt auch noch mit deinem Müll unterhalten?


    Ostfriesland Juchhu

    Peugeot 508 SW Allure 5/17 Blue HDI 150 5,0l/100km Smart Cabrio(Fiffi) 5/2000
    Exit: 508 SW 140 FAP


    Ach ja.: Klootschieterblaut is kien Bottermelk :cool:

  • Die brauchen sich keine Gedanken mehr machen weil "wir bleiben zuhause",

    zur Arbeit brauchen die auch nicht mehr fahren wenn der Job in China oder Ungarn ist, und vielleicht sehen diese paar alten weißen Männer dann endlich auch mal ein dass es sich ja gar nicht zu arbeiten rentiert wenn da ja nichtmal 40 Riesen rausschauen.


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    Bitte etwas zum diesem Thema schreiben!!

    Reitha hat da schon recht.

    Liebe Grüße Boris

    Peugeot 508 SW 160 HDI business-line Automatik & Seat Ibiza 6L. Für’s pure fahren: Mercedes 300D


    Zahntechniker, weil Superheld kein anerkannter Beruf ist...

  • MainCoon och welch Ärgernis, dass Elektroautos mittlerweile im Preisbereich von 9 - 15000 Euro angekommen sind.

    Das noch bevor wirkliche Skaleneffekte bei der Herstellung von Akkus erreicht wurden. Die Akkus benötigen aber auch günstigere Materialien als ein Brennstoffzelle. Glaubst du etwa ein H2-Fahrzeug wird binnen der nächsten 20 Jahren günstiger als ein akkubetriebenes Auto sein wird? Wenn sie sich verbreiten würden die ausgelutschten Gen 1 und Gen 2 Fahrzeuge die für die unteren Einkommensklassen sein. Solange fahren die auch weiter Verbrenner.


    Ach ich vergaß, man vergleicht es damit dass ein Fabrikbandarbeiter nach dem Krieg binnen 3 Monaten einen VW Käfer kaufen könnte. Für die die es gemerkt haben, das war Sarkasmus, denn damals waren Autos komplett unerschwinglich für den normalen Arbeiter.

    Selbst für jemanden mit gutbezahlten Büroarbeit war es ein Luxusgut auf das man mehrer Jahre sparen musst.


    Das H2 Fahrzeug kann auch nicht in 5 Minuten tanken. Schau dir mal YT Videos an. Wenn du Pech hast friert dir der Zapfhahn noch fest. :lol:

    Also die jetzt kommenden Hyundai umd Kia mit 800V Technik laden von 10 auf 80% in 20 Minuten mit der aktuellen Akkugeneration. Das war vor 4 Jahren noch undenkbar.

    Das ist schon zu wenig, um auf der Raststätte einen Kaffee zu holen und trinken. In 4 Jahren werden die 400V Fahrzeuge den Weg über gut gebrauchte in die weniger kaufstarken Schichten kommen.


    Bei neuen Techniken benötigt es immer kaufkräftigere Interessierte um diese Technik in alle Schichten zu bringen. Das ist nocht zu vermeiden, dass Neues anfangs teuer ist, weil die Produktion noch zu teuer ist.

  • Moin,


    E-Mobilität ist die Zukunft, daruf hat sich die Industrie nun eingeschossen. Batterien, oder besser Energiespeichersysteme für elektrische Energie, sind in den nächsten Generationen das A und O. Schaut euch z.B. Norwegen und ins besondere mal Oslo an zum Thema Laden. Man fährt nicht laden, sondern man lädt wo man steht. Wasserstoff ist nur in Verbindungen wirklich sicher und gut zu transportieren. 700 Bar Systeme, und Flüchtigkeit des Reinstoffs machen sowohl den Transport als auch die Lagerung zum Problem. Zum Anderen muss der Wasserstoff dann auch grün hergestellt werden, z.B. über Elektrolyse und nicht aus Erdgas (blauer Wasserstoff).


    Akkus sind nur eine Übergangslösung, aber die Technik ist robust, leicht zu warten und Fehlerunanfälliger als alles bisherige. Auch Wasserstoffantriebe sind sehr komplex, was den deutschen Ingenieur zwar freut aber die Werkstätten und die Endkunden vermutlich weniger.


    Ich verstehe die meisten "Probleme" nicht, die hier angeführt werden. Der Ausbau an Ladeinfrastruktur z.B. läuft im vollen Gange. Irgendwann wird das so selbstverständlich sein wie Parkuhren in den 80ern.


    Beispiel seltene Erden (oder besser Metalle): Wer glaubt, dass die Metalle für herkömmliche PKWs umweltschonender oder menschenrechtlich besser gestellt sind, der irrt. Gold und Platin in Kathalysatoren. Aluminium in Karosserien. Stahl aus China oder Russland, die Liste lässt sich beliebig fortsetzen.


    Beispiel Ladezeiten: Man lädt später wo man steht, z.B. beim Einkaufen, bei der Arbeit, beim Sport. Ich meine, wie oft steht euer Auto und wie oft fährt es. Wenn man die Standzeit (z.B. bei mir 22 von 24 Stunden) laden kann, dann passt es. Im Urlaub und auf Langstrecken gibts aktuell noch die ein oder anderen Hindernisse. Kompatible Ladekarten, Ladestationen die nicht wollen usw. aber das wird sich lösen.


    Beispiel Wo kommt der ganze Strom her: Selbst aktuell können wir 25% der Autos mit Strom betanken, ohne dass es irgendeine Einschränkung geben wird. Das Netz wird ausgebaut (werden ja nicht alle Autos von heute auf Morgen ersetzt). Wichtig ist, dass die im gleichen Maß geschieht. Es nützt nichts die E-Autos zu fördern und zum Kauf zu animieren und dann nicht in Infrastruktur zu investieren. Hier ist die Wirtschaft und die Politik gefragt. Derzeit exportieren wir unseren schönen Kohlestrom... das sollte nicht das Ziel sein.


    Beispiel Infrastruktur: Wird sich in den nächsten 3-5 Jahren bessern und irgendwann wird sich niemand mehr fragen wo er denn laden soll (auch ohne Eigenheim). Das wird so selbstverständlich wie ne Parkscheibe einlegen oder nen Parkautomaten füttern.


    Beispiel Reichweite: Je mehr desto besser - so das Kredo. Stimmt auch, denn aktuelle Akkus halten 1000-1500 Ladezyklen aus. D.h. mit einem Hybridakku der 40km schafft, schaffe ich 40.000 bis 60.000 elektrisch, danach ist das Ding auf und muss ersetzt werden. Schaffe ich 400km (wie bei aktuellen E-Autos) sieht es entsprechend besser aus.


    Beispiel Verbrauch: Bei einem Verbrauch von 20kwh/100km sind das equivalent zu Benzin etwa 2,5L/100km, das ist doch toll (wahnsinnig gut und effizient). Klar, gibt man Gas (oder Strom) dann verbraucht das Auto mehr. Beispiel: In einem Benzin PKW verbrauche ich 5L/100km bei 100kmh (habe 50L mit, schaffe also 100-0% ca. 1000km), gebe ich Gas und fahre 150kmh verbrauche ich vielleicht 7,5L/100km und komme noch 666km weit. Man merke auf, der Mehrverbrauch liegt bei 50% (5L zu 7,5L). Ein E-Auto was nun bei 100kmh 20kwh/100km verbraucht, braucht dann bei 150kmh ca. 30kwh/100km (50% mehr wie oben). Da die Akkus allerdings aktuell nur 40 bis 100kwh fassen, lässt sich ausrechnen wie weit man damit kommt. Der Rollwiderstand ist ab 70kmh zu vernachlässigen, der Windwiderstand nimmt jedoch im Quadrat zur Geschwindigkeit zu. Also aktuell im E Bereich, langsam fahren und auf bessere (damit meine ich leichtere Akkus mit höherer Energiedichte) warten.


    Ja, ich bin bekennener E Auto Fan, mein Beitrag sollte nicht zum Bekehren sondern zur Aufklärung verstanden werden. Es gibt immer Pro und Contra, ich bin Pro. Da ich denke, dass es unsinnig ist weiterhin Erdöl zu verbrennen, die Alternative (H2, Elektro, Fusion) ist mir egal, hauptsache wir behandeln unseren Planeten in Zukunft etwas besser...


    Bis denn denn

  • Jaja, der Mensch lebt von der Hoffnung, so auch in Bezug auf die Ladeinfrastruktur. Es wird, bald, in naher Zukunft, das sind Vokabeln um das Volk einzulullen.

    Vergleiche mal dazu unser tolles Internet. Nach so vielen Jahren gibt es immer noch große Gebiete wo nix geht. Und da soll in diesem Land der Aufbau der E-Mobilität schneller gehen?🤔

    Das wird wohl nix, die Visionen sind wie das Pfeifen im Walde. Sonderlich ist doch,dass die Dichte der Ladesäulen gerade dort relativ hoch ist, wo das Auto ganz verbannt werden soll, also in den Großstädten. Und über den Preis der Mobilität gilt es ja noch zu reden. Wenn einige Ladesäulen Betreiber über 1 Euro für eine KWh aufrufen, dann ist das schlicht unverschämt Dann haut auch deine Rechnung oben nicht hin.

    Aber natürlich wird im Chor gefeiert, indem man einfach die fossilen Brennstoffe mit Pseudo Steuern so teuer macht, daß nachher 1 € für die KWh günstig erscheint. Ich habe noch 4 Jahre bis zur Rente, da werde ich mir die Fahrt zur Arbeit noch leisten können, aber kommende Generationen werden Arbeiten müssen, damit sie sich die Fahrt dorthin leisten können.

    Was meinen denn die Verfechter der E-Mobilität, wann und womit denn wohl die Ausfälle der Mineralölsteuer kompensiert werden, wenn tatsächlich 2030 der letzte Verbrenner vom Band rollt?

    Alles offene Fragen, auf die ich noch keine Antwort gehört habe.

    Ich bin kein ewig Gestriger, ich würde mich sogar freuen wenn wenigstens das in unserem Land mal klappen würde, allein nach den vielen Jahren Erfahrungen fehlt mir der Glaube daran.

    LG Mainy

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  • Ich sehe das e-Auto nur als ein Übergang....

    Was dann kommt? Keine Ahnung.

    Klar ist auch daß wir von den Fossilien Treibstoffen wegkommen müssen....

    Aber für das reinen Elektroauto stehen noch zu viele Fragen offen.

    Liebe Grüße Boris

    Peugeot 508 SW 160 HDI business-line Automatik & Seat Ibiza 6L. Für’s pure fahren: Mercedes 300D


    Zahntechniker, weil Superheld kein anerkannter Beruf ist...

  • Quote

    Klar ist auch daß wir von den Fossilien Treibstoffen wegkommen müssen....


    Wenn das so klar ist, wann gedenkst du das zu tun?

  • Das liegt leider nicht an mir🤔

    Wenn dann wäre ich dafür den Kraftstoff Synthetisch herzustellen...

    Leider machen das die Ölmultis, Politiker usw nicht mit bzw es liegt nicht in ihrem Interesse.

    Liebe Grüße Boris

    Peugeot 508 SW 160 HDI business-line Automatik & Seat Ibiza 6L. Für’s pure fahren: Mercedes 300D


    Zahntechniker, weil Superheld kein anerkannter Beruf ist...

  • Moin Mainy,


    danke für deine Worte zu dem Thema. 4 Jahre zur Rente, du Glücklicher :-)


    Ja, es stimmt, dass in D-Land aktuell nicht viel vom Fleck kommt, ich würde sagen der Grund dafür beruht auf drei eklatanten Säulen.


    1. Die GroKo ist nicht besonders handlungsfähig.

    2. Die Coronapandemie erfordert mehr Aufmerksamkeit.

    3. Die alteingesessenen Automobilhersteller (die in D-Land eine große Lobby haben) sind (mit Ausnahme von VW) nicht mal im Ansatz soweit (wie z.B. Tesla - die ja aus Eigeninteresse die eigene Infrastruktur ausbauen).


    Klar, in einigen Jahren wird "Autostrom" teurer, da das System und die ausfallenden Einnahmen beim Öl kompensiert werden müssen - oder gibt es dann eine Individualverkehrssteuer?


    Das Gefühl, dass sich in Großstädten und Ballungszentren mehr tut als auf dem Lande liegt auf der Hand und hat, so denke ich, nichts mit einem Verbrennerverbot in Innenstädten zu tun. In Großstädten ist die Infrastruktur schon gegeben, zudem leben viel mehr Menschen auf engem Raum, da braucht es logisch - auch mehr Ladepunkte, als in der Uckermark (wo vielleicht alle 2km ein EFH steht). Wenn die Regierung vor hat die Autos aus den Innenstädten zu vertreiben, dann würden Sie versuchen den Individualverkehr einzuschränken - und genau das passiert auch. Es existiert ein Parkplatzschlüssel, d.h. eine neue Wohnung bekommt x Stellplätze. In den Ballungszentren liegt der bei etwa 0,6. D.h. 0.6 Stellplätze für eine Wohneinheit (in der heute Papa, Mama und die Kiddies irgendwann ein Auto haben wollen). In den 60ern war man froh wenn es pro Haushalt eines gab, in den 80/90ern dann zwei und heute sind es bis zu vier oder mehr. Ich vermute es kommt bald (<10 Jahre) ein Individualverkehrsverbot in Ballungszentren - wer rein will nimmt den Bus, die Bahn oder andere Fahrdienste in Anspruch. Die, die es sich dann leisten können (z.B. ne Citymaut für Individualverkehr in der Stadt - wie z.B. in Stockholm) die dürfen mit ihrem Auto rein.


    PS: Eine Anmerkung, der Strompreis in DLand ist heute schon am höchsten in Europa und es wird nicht günstiger - dennoch rechnen sich verbrauchsarme E-Autos rein monetär gegenüber Verbrennern schon heutzutage über einen gewissen Zeitraum (km oder Jahre). Für mich gerechnet kippt dieser Punkt ab etwa 40ct/kwh... da sind wir bald dran.

  • Das liegt leider nicht an mir🤔

    Wenn dann wäre ich dafür den Kraftstoff Synthetisch herzustellen...

    Leider machen das die Ölmultis, Politiker usw nicht mit bzw es liegt nicht in ihrem Interesse.

    Liebe Grüße Boris

    Synthetisch = Ja

    Kein Interesse an Alternativen = Ja


    Beispiel: Es gibt einen Kleinserienautohersteller, der Autos baut, die man mit Alkohol (Methanol) betanken kann. Im Auto wird der Alkohol in CO2 und H2 zerlegt, das H2 wird dann genutzt um eine Brennstoffzelle anzutreiben. Herr Scheuer hat einen Smart umrüsten lassen - und wollte dann - als es funktioniert hat - das Auto nicht mehr sehen. Das passt zu deinen Beitrag. Da gibts auch ein paar Youtube-Videos zu.


    PS: Sucht mal nach Gumpert (Name des Ingenieurs).

  • PS: Sucht mal nach Gumpert (Name des Ingenieurs).

    Derselbe Gumpert, der auch Supersportwagen wie den Apollo gebaut hat ?

    LG.Mainy


    Gumpert Apollo Sport - Start up & LOUD Acceleration Sounds! - YouTube

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    Spritmonitor.de

  • Ich denke ja. Die alte Firma ist damals in einer Insolvenz abgewickelt worden.

    Edited once, last by CK308: Direktzitat entfernt ().

  • Der Umweg über Methanol ist zwar schnell tankbar, aber sehr Energieintensiv. Und auch die Haltbarkeit dieser Brennstoffzelle ist noch nicht gegeben. Aber als Schritt in die richtige Richtung kann man das schon sehen.

    Das Auto, das Hr. Gumpert da vorgestellt hat, besitzt im übrigen auch einen riesigen Akku. Die Brennstoffzelle ist nämlich gar nicht in der Lage ausreichend Energie zur Verfügung zu stellen um den Motor direkt anzutreiben.

    Geschichte (in dieser Reihenfolge): Trabant BJ 86; Micra K10 BJ 92; Renault 19 BJ 94; Megané Grandtour BJ 99; Peugeot 307 CC BJ 08;

    Aktuell: Peugeot 308 II SW BJ 14 731692_3.png; Simson SR50 BJ86; Smart ED3 BJ 14 (Erstzulassung genau am gleichen Tag, wie der 308)

  • hi,


    Aktuell könnte ich mich noch nicht mit dem Gedanken anfreunden bald ein Elektro oder hybrid Auto zu fahren.


    ich werde allerdings in naher Zukunft eine PV Anlage auf mein Hausdach bekommen, dann hab ich großes Interesse an einem hybrid Kombi und einen kleinen Elektroflitzer für die Frau.