Beiträge von minilinde

    Man kommt da am besten dran, wenn man die Ansaugbrücke abbaut. Das ist tatsächlich auch einfacher als man denkt. Dichtungen zerstört man dabei normalerweise keine. Das kniffeligste ist, die Stecker von den Einspritzdüsen zu lösen und durch die Brücke zu fädeln.


    Also Anleitung:

    Luftfilterkasten wegbauen (Schraube am Halter neben der Batterie, ansonsten Schellen lösen)

    Schläuche von der Kurbelgehäuseentlüftung lösen

    Stecker von der Drosselklappe lösen, und diese abbauen (drei Schrauben 5mm Inbus)

    Stecker von den Einspritzdüsen lösen (die Kabelhalter nerven..)

    Eine Schraube an dem Ölmessstab lösen (10ner Nuss)

    Die beiden Schrauben an der Einspritzrail (zum Ventildeckel) lösen (5mm Inbus)

    Die schrauben und zwei Muttern der Brücke selber lösen (6mm Inbus und 13ner Nuss)

    Den Stecker für den Unterdrucksensor nicht vergessen..

    Und schon kommt man überall gut dran..


    Alles aus der Erinnerung geschrieben.. Mein Motor steht leider immer noch neben dem Auto.. :rolleyes:

    Moin,

    ja.. tatsächlich verbringe ich grade jede freie Minute in der Werkstatt und arbeite mich durch einen Teilehaufen..

    Ich glaube ich überspringe meine "Monologe" und komme gleich zu den aktuellen Arbeiten..


    Das Auto ist vorne herum soweit leer und ich bin derzeit dabei, diverse Anrostungen (Schweißpunkte, Kannten.. was halt bei dem Alter immer anfällt und ich grade gut dran komme..) weg zu machen..


    So Zeugs halt..


    Das ist der Abschluss vom linken vorderen Radhaus.. Dies scheint eine Cabrio typische Schwachstelle zu sein (mein gelber ist an der Gleichen Stelle rott..). Da muss ich dann wohl die Lötlampe anwerfen..;)


    Ansonsten habe ich heute den Motor fertig lackiert..

    Erstmal den Strahlemann anwerfen..


    ..nu isser wieder Schick..:)


    Die Karosseriearbeiten werden sich wohl noch etwas ziehen (Trockenzeiten von Farbe etc..), aber bei der Technik ist ein Ende langsam absehbar..

    Moin,

    Da ich das 306 Cabrio ja nun mal Ganzjährig fahre, wollte ich euch mal an meinen "Erkenntnissen" teilhaben lassen, würde mich aber auch freuen zu erfahren, wie ihr das handhabt.


    Also.. bisher muss ich sagen, bin ich von dem kleinen Föhnfrisur-Löwen im Winter recht positiv überrascht. Technisch ist er ja mit der Limousine identisch, weshalb ich dort auch keine weiteren Auffälligkeiten erwartet habe. Die Heizung ist im 306er (sowohl ganz einfache Heizung, die ich im Gelben habe, als auch Klimaanlage, die im Blauen verbaut ist..) ausreichend um die Bude warm zu bekommen. Spannend ist halt nur die Frage.. was ist mit dem Dach. Nun, ob man es noch auf machen kann, oder eben nicht hängt entscheidend von der Heckscheibe ab. Die Dachhaut an sich ist, im Gegenteil zu dem Weich- PVC recht unempfindlich, was Kälte anbelangt. Ich mache das Dach auf, sobald sich die Heckscheibe "weich" anfühlt. Ist ein wenig blöd zu beschreiben.. Ansonsten lieber zu lassen.. Zum Schnee abräumen nehme ich einen kleinen Handfeger und die Heckscheibe wird halt weder gekratzt noch anderweitig malträtiert. Man hat ja noch die Spiegel..

    Das zweite große Thema sind die Türdichtungen. Hier hoffe ich noch auf Anregungen von euch... Wenn das Auto einmal Eingefroren ist, hat man richtig gewonnen. Die Türen bieten kaum Möglichkeiten, um daran "kräftig zu ziehen" und die Wahrscheinlichkeit, sich dabei die Seitenscheiben oder Türdichtungen kaputt zu machen ist ziemlich groß. Talkum oder Ähnliches hab ich noch nicht versucht, hätte aber auch bedenken, ob man dann immer Abdrücke auf den Scheiben hat..?

    Meine Lösung bis jetzt: Ich heize das Auto morgens mit einem Heizlüfter vor (klappt halt nur, weil ich einen eigenen Stellplatz zuhause habe. Wenn ich mal unterwegs bin, stehe ich wieder da..)... Für das Kabel hat der 306 glücklicherweise eine weiche Stelle an den Türdichtungen (das ende der Frontscheibenrahmen- Dichtung), wo man es "einklemmfrei" durchführen kann. Mit einer einfachen Zeitschaltuhr hab ich dann noch die "Automatik", dass das Auto morgens ohne großes zutun meinerseits schön warm und Eisfrei ist. Witzig finde ich dabei übrigens, dass das Dach bei weitem nicht die größte Kältebrücke ist. Durch die Seitenscheiben geht wesentlich mehr wärme verloren (das Dach ist normalerweise noch weiß, obwohl das Auto schon gut warm ist..).

      

    Moin..

    wie in meinem Vorstellungsthred schon angedroht, wollte ich hier mal die Restauration von meinem 306er (7RFV also 2.0 16V mit 132Ps) vorstellen. Möglicherweise ist ja das eine oder andere dabei, was zur allgemeinen Erheiterung beiträgt.. Wer Fragen hat, raus damit.. Ich werde möglicherweise auch noch Fragen haben.

    Da ich von den meisten Arbeiten bisher nicht so viele Bilder gemacht habe, gibt es erst mal etwas Monolog, mit dem Versprechen, ab sofort Bilder zu machen.. ;)

    Also.. Das Wägelchen ist mir schon ende 2020 zugelaufen, nachdem mein Vorgängerauto (BMW E36 Compact..) sich auf der Autobahn eines Pleuels entledigt hatte.. Zum Kaufzeitpunkt hatte er zwar frischen Tüv, war aber ansonsten in "deutlich gebrauchtem Zustand".. Das Verdeck wurde schon mal gegen ein günstiges Nachbauverdeck (mit verklebter Hackscheibe statt Reißverschluss) getauscht, wobei die Seitenscheiben offensichtlich nicht eingestellt wurden. Die Frontscheibenrahmendichtung ist wie üblich zerbröselt, aber mit Karosseriekleber (leider nicht sonderlich gut) nachmodelliert. Schlicht, bei den ersten Fahrten mit dem Ding, hat es an allen ecken und kannten Gezogen, dass die Mähne Wippt.. Zu allem Überfluss hat das Verdeck schon nach wenigen Betätigungen beschlossen, nicht mehr mit zu spielen. Dass die Klima leer war, der Auspuff verfault und der Motor nach kurzer Zeit auch angefangen hat, sein Revier zu markieren, viel da fast nicht mehr ins Gewicht. Ach ja, der Kofferraum war auch ein Feuchtbiotop.

    Ich war also voll in dem "Abenteuer" 306 Cabrio angekommen. :think1:


    Ich hab als erstes die Ventildeckeldichtungen neu gemacht (das sind bei dem Motor zwei!), den Endtopf erneuert und herausgefunden, dass die Hydraulikzylinder massiv Öl geleckt haben, was sich in einem Ölfeuchten Verdeckkasten und in dessen Folge, an Ölflecken vor den Hinterrädern zeigt. Sobald der Ölstand in der Verdeckhydraulik zu niedrig ist, hört dieses logischerweise irgendwo mitten im "Fahrzyklus" auf (die Elektronik merkt von dem Ölstand nichts..) und man darf das Verdeck bei ausgeschalteter Zündung fröhlich von Hand zusammenklappen (wenn man die Zündung nicht ausschaltet, sperren die Ventile der Hydraulik, und man bewegt da nichts dran). Achtung! Dabei klappt auch der Verdeckkastendeckel unkontrolliert zu, welcher mit seinen Scharnieren das Verdeck beschädigen kann.

    Die Zylinder mussten also getauscht werden und die Leitungen wollte ich auch gleich mit machen, da von diesen schon überall die schwarze Ummantelung abgebröselt war. Es gibt zwar einen Betrieb, der die Zylinder Repariert, allerdings war es für mich erheblich günstiger, die komplette Hydraulik von einem Verwerter gebracht zu kaufen, und dann aus zwei, eins zu machen. Der Tausch der Meisten Zylinder ist sogar recht einfach Möglich, nur der kleine von dem Heckteil ist blöd zu erreichen. Da die Zylinder Verpresst sind, schätze ich, dass es noch keine DIY Reparaturmöglichkeiten dafür gibt.. Hat das schon mal jemand versucht? Ich hab ja nun ein paar kaputte hier liegen, dann kann ich ja mal einen auf machen (später..).


    Die Leitungen hätten zwar (wie ich inzwischen weiß.. Solange das Geflecht selber noch nicht hinüber ist, sollte da nichts mit passieren..) nicht unbedingt ersetzt werden müssen, aber ich habe es doch gemacht. Mit Gebrauchtleitungen kann man sich zwar helfen, wenn man "nur reparieren" will, aber ansonsten kommt man um Neuware nicht umher. Ich habe diese in England bestellt ( https://www.ebay.co.uk/itm/393771516069 der Händler ist auch unter "fripper01" zu finden..) wobei es sicher auch andere gute Händler gibt. Achtung dabei, es gibt zwei Generationen von Hydraulikpumpen, die sich sowohl in den Leitungslängen als auch in den Anschlussnippeln unterscheiden. Die neuen Leitungen sind qualitativ sehr gut, aber auch etwas dicker im Durchmesser, und damit auch etwas steifer. Man sollte sich für die Tausch-Aktion also genug Zeit lassen, und wirklich so lange probieren, bis die Leitungen sauber liegen und auch die Biegeradien wirklich gut passen. Da die Leitungen selbst nicht markiert sind, sollte man sich natürlich merken, welche davon wohin geht.. Bei meiner Pumpe (die später verbaute) ist das Anschlussschema dieses:


    Das Ganze war zwar ein Fummelkram erster Güte, aber das Verdeck Funktionierte schon mal wieder..


    Als nächstes stand das Zugluft- Problem an.. Ich hab zwar noch Haare auf dem Kopf, bevorzuge es allerdings, diese nicht im Auto bei jeder Fahrt mit mehr als 120km/h zu Föhnen.. Die Seitenscheiben einzustellen ist eine recht nervige Angelegenheit, für die auch die kompletten Seitenverkleidungen abmontiert werden müssen. Da ich da bei dem Blauen noch mal bei gehen muss, würde ich dazu später, wenn es auch Bilder dazu gibt, etwas schreiben wollen.. Für die Zugluft am Frontscheibenrahmen habe ich allerdings eine Lösung gefunden, die ich hier mal vorstellen will.. Da die eigentliche Frontscheibenrahmen Dichtung ja bekanntlich im laufe der Jahre durch UV- Einfluss zerbröselt und sich generell auch setzt, kann man zwar versuchen, hier durch nachstellen der Verschlusshaken (wie eigentlich vorgesehen) wieder für Dichtheit zu sorgen, aber das klappt nicht immer (bei mir jedenfalls nicht). Die zweite "Dichtung" ist im Grunde nur eine Kantenschutzleiste und trägt zu der Lösung des Problems kaum bei.. oder Doch? Ich hab mich auf die Suche gemacht und in meinem Teilefundus (BMW Krempel..) die seitliche Rahmendichtung von der E36 Limousine gefunden.

    Das Ding (Nummer 1), oder zumindest ein Teil davon, passt perfekt an die Stelle der Kantenschutzleiste. Die Verschlusshaken müssen auch nicht "angeknallt" werden, bis die Verschlüsse auseinanderbrechen... und das Beste ist: Die Dachkante ist wieder Dicht (erprobt bis rund 190km/h..).


    Gruß Matthias

    Ist das Thema noch aktuell, oder hat es sich schon erledigt.. Ich könnte etwas zu dem Cabrio sagen.. Bei der Limousine ist zumindest die Befestigung am Schweller anders.. In wie weit die sich sonst noch unterscheiden, weiß ich nicht..

    Gruß

    Matthias

    Moin,

    ich bin der Matthias, 37 Jahre jung und tüdel seit geraumer Zeit mit den schönen 306 Cabrios rum. Tatsächlich habe ich grade meinen Daylidriver (ein blauer 2.0 16V mit 132Ps von 1998) in der mache, um diesen vorrangig technisch wieder auf trab zu bringen (optisch darf er allerdings auch etwas zulegen..). Über das Projekt kann ich ja, wenn Interesse besteht, ein wenig berichten.. Da das 306 Cabrio ja nun in Teilen da liegt, fahre ich derzeit ein.. 306 Cabrio... Der Zweite ist ein gelber 1,6er mit 89Ps und Grundausstattung. Den hatte ich mir Ursprünglich gekauft, weil er eine Anhängerkupplung verbaut hatte, die ich für meinen Blauen wollte.. aber das ist eine Geschichte für sich..

    Ich hoffe, ich kann hier das Eine oder Andere beitragen und auch die Eine oder Andere Frage los werden.

    Ich war vorher schon mal in dem Peugeotboard angemeldet..

    Gruß

    Matthias