Posts by drdisketti

    Es ist zwar möglich, die ohne Diagnose "zurückzudrehen", aber nicht empfehlenswert - d.h. hat ein hohes Sicherheits-Folgerisiko.


    Dass du schon auf der Belagträgerplatte bremst heißt zügig handeln - grundsätzlich sind die Scheiben dann ohnehin auch erneuerungsbedürftig.

    Also Innenseite bleibt Innenseite, es sei denn man läßt den Reifendienst den Reifen ummontieren.

    Sonst ist die Felge das bestimmende Merkmal, und da sitzen die Radmuttern immer auf der Außenseite vom Fahrzeug - egal, ob rechts oder links montiert.

    Man wendet ja da komplette Rad beim Wechsel der Fahrzeugseite.


    Durch den Sturz an der Hinterachse ist der Ausgleich des Flankenabriebs an der Außenseite Vorderachse beim Tausch etwas ausgeglichen.

    Eine undichte Zylinderkopfdichtung ist durch eine CO2-Analyse feststellbar.

    Auch abdrücken in kaltem Zustand bringt Erkenntnisse.

    Es könnte sich auch Öl im Kühlwasser befinden.


    Die Niveumarkierungen min und max sind bei kaltem Motor maßgeblich.

    Die Wärmeausdehnung vom Kühlwasser vs. der des Motorblocks und des übrigen Kühlsystems sind nicht 1:1.

    Die ZKD zu erneuern ist eine teure Aktion, die gut begründet sein sollte.


    Grundsätzlich ist entleeren, spülen mit Wasser und mit neuem Frostschutz befüllen und entlüften (G33 - gibt es als Fertiggemisch) eine gute Idee, wenn das noch nie oder > 4-5 Jahre her ist. Dann geraume Zeit später den Inhalt des Ausgleichsbehälters checken, ob der verfärbt aussieht.

    Das ist selfmade gut 20 € Aufwand, die sich lohnen.

    Ja, das RDKS ist passiv und hat keine Sender in den Rädern.


    Aber die Laufrichtung ändern sollte man sich überlegen - der Sinn eines Wechsels der Fahrzeugseite ist mir bisher nicht erschlossen - und auch nur bei nicht laufrichtungsgebundenen Reifen überhaupt möglich.

    Laut Aussage der Werkstatt misst denen Ihr Messgerät wohl ein wenig anders. Habe dem die Daten vom Batteriewächter gezeigt und er meinte das die Batterie trotzdem unter 90% wäre.

    ...

    Vielleicht verwenden die noch was mit Zeiger aus der Ausbildung damals.

    Ich habe mein kalibriertes Fluke-DMM heute mal parallel angeschlossen, der JMB-Batteriewächter war weder träge noch mehr als 20 mV abweichend.

    Dagegen liegen Fahrzeugmasse und Motormasse um 40 mV auseinander, das ist Länge und Dimensionierung des Massekabels als Grund.

    Wir reden hier von 0,0x Volt.

    Bei diesem Verhalten keine MIL ist schon merkwürdig. Die Sauerstoffwerte an den Lambdasonden können eigentlich nicht im Fenster liegen.

    Schwankende Temperatur - nur Anzeige oder auch tatsächlich (Heizung auf max. und kräftig Lüftung an und langsam und schnell fahren testen) ?

    Was passiert bei Tempo 60-80 im 3. Gang, d.h. hohe Motordrehzahl und geringe Last ?

    Wie verhält er sich mit Tempo 50 im 5., d.h. nur wenig über LL-Drehzahl ?
    Kaltstart (> 6-8 h) immer makellos ?

    Zündkerzen mal rausgeschraubt - sehen alle gleich aus ?

    Zumindest keine normale Starterbatterie, sondern eine EFB- oder AGM-Type Bauart "Pluspol rechts"

    Die gewechselte Batterie soll per Diagnose im System angemeldet/parametriert werden.

    Im Prinzip geht beim Wechsel 1:1 hinsichtlich Typ und Kapazität auch ein paar Kaltstarts abwarten.

    Also Sinn macht es definitiv dem AG frisches Öl zu geben, gerade bei euren Laufleistungen.

    Wenn es nur darum geht, reicht auch eine Werkstatt "die das schonmal gemacht hat" - ggf. auch wechseln, ein paar km fahren, nochmal wechseln.
    Leider kostet der Liter um die 10 EUR - und das bei Selbstbezug und nicht in der Werkstatt.

    Wenn es um Diagnose geht - eher zum Spezialisten. Meist liegen die komplett unter 400 € und kennen die Getriebetypen natürlich besser.

    Für Zweifler - ein Fläschen Altöl aufheben lassen - das sieht i.d.R. aus wie das Motoröl beim Diesel.

    Zustimmung zum Thema ZF - selbst gehabt bei Mercedes im Vito / V-Klasse in den frühen 0-ern.

    AL4 ist ein französisches Automatikgetriebe, welches mit "Tiptronic System Porsche" beworben wurde.



    Da das Getriebe des TE in den 5. schalten kann, hat er beide nicht.


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    Das Schaltverhalten wie beschrieben ist nicht normal.

    Dass es für einen Fehlerspeicher-Eintrag reicht, glaube ich nicht.

    Was hälst du von vorbeugender Wartung beim Automatikgetriebe-Spezialisten ?

    Ein Ölwechsel wirkt häufig Wunder, wenn er noch nie oder vor > 80 tkm gemacht wurde.


    Das Aisin AM6 arbeitet eigentlich sehr unauffällig und ist für Streß nicht bekannt.

    Natürlich können auch da bei hoher Laufleistung irgenwann die Druckregelventile schlapp machen.