Posts by eltipo

    Hoi,


    sry, das war wohl verwirrend.

    Den Bremssattel hinten an der Stelle, an der eigentlich der Stellmotor ansetzt zurückstellen.


    Bildlich geht das Prinzip der Parkbremse so:


    Der Stellmotor schraubt im Prinzip von hinten eine Schraube gegen den Kolben und blockiert diesen (kontert den Kolben) . Das Ergebnis ist die festgestellte die Parkbremse.

    Zum Lösen der Parkbremse schraubt der Stellmotor diese Schraube ein Stück zurück, der Sattel geht ein Stück zurück, das Rad ist frei.

    Am Tester würde per Tastendruck die Schraube jetzt ganz zurück gefahren, die epb in Servicestellung gestellt.

    Zurück drücken müsstest du den Sattel trotzdem.

    Da aber der Stellmotor diese Schraube im Sattel nicht zurück gedreht hat (du hast ihn ja nicht am Tester inden Service-Modus gestellt ) , ist der Sattel bis auf vielleicht 2mm noch gekontert.

    Zurück drücken geht nicht, bzw. Höchstens diese 2mm (Die Schraube ist ja noch im Weg)

    Das Zurückdrehen dieser hinten am Sattel befindlichen Schraube übernimmst du jetzt von Hand. (Service-Modus händisch).

    Du wirst merken, dass du nur in eine Richtung schrauben kannst, ich bin mir zumindest sicher, dass es der Uhrzeigersinn war.

    Danach kannst du den Kolben problemlos zurück drücken.


    Die Erklärung ist jetzt nicht in Stein gemeißelt, hilft aber vielleicht beim Verständnis.

    (Ich glaube, dass über den Antrieb mittels Gewinde ein Art Stopfen von hinten gegen den Kolben gedrückt wird, deswegen im Uhrzeigersinn zurückschrauben.

    Der wird quasi nur über die Gewindestange vor und zurück gestellt, das ist aber nur eine Vermutung, insofern ist der Begriff Schraube in dem Kontext nur ein Füllbegriff und technisch sicher nicht korrekt ;)

    Aus diesem Grund darf man den Kolben nicht zurück schrauben, da er sonst selbst gekontert würde und eventuell verkanten.

    Aus dem gleichen Grund ist der Bremsklotz auch mit 2 Zapfen versehen, damit der Kolben beim hin- und hergeschraube der epb nicht mitdreht.... Aber.. Alles nur Vermutung.

    Aber wie gesagt, du kannst gerne eine petition starten, dass dies angeglichen wird ;)

    Danke für den wiederholten Hinweis, das Thema ist mir lediglich so wichtig, es in einem Autoforum, quasi auf der grünen Wiese, an meinem freien Tag neben meiner Bastelei im Keller zu diskutieren.

    Ich fand es dennoch ausserordentlich bemerkenswert, dass da so eine Energie reingesteckt wird, da bleibe ich gerne dabei :)

    Genau, Gleichheit bei Strafen = nicht möglich, da individuell.

    Ich bin halt weiterhin der Meinung, dass ein Rotlichtverstoß, egal, ob durch Radfahrer oder Autofahrer gleich geahndet werden sollte.

    Zumindest vom Grundmaß des Bußgeldkataloges.

    Dass es in der Schwere und im Ausmaß Abweichungen beim Strafmaß bei einem Unfall zb. geben soll, zweifel ich nicht an, vielleicht war das unverständlich.


    Quote


    Die Kennzeichnung ist etwas anderes

    Wie schnell verzieht sich nen Radfahrer nach einem Vergehen und man hat keine Chance ihn ausfindig zu machen.

    So ein Kennzeichen wäre ein Ansatz.

    Jetzt mal ernsthaft,

    Du bist also der Meinung, dass alle Dinge korrekt berücksichtigt werden?

    Das hat auch meines Wissens niemand behauptet.

    Was ist an meiner Aussage denn dann falsch?


    Ich glaube, das ist einer der wenigen Punkte, in denen sich alle einig sind.

    Du wirst immer einen finden, der sich ungerecht behandelt fühlt.

    Ich hab aber auch kein Problem damit, wenn ich da falsch liege.

    Trotzdem warte ich immer noch auf deine Grundlage warum alle Täter über einen Kamm geschoren werden sollten und was daran besser sein soll?

    Das hab ich nie behauptet, das habt ihr euch so konstruiert.


    Wie man von nem Bußgeldkatalog auf Strafverfahren kommt bis hin zum Mord und dann darauf, das alles über einen Kamm zu scheren bleibt auch mir unverständlich.

    Ich bezog das lediglich auf die "beräderten" Verkehrsteilnehmer.

    Ich zweifel das doch gar nicht an, dass es so ist.

    Ich bemängel das lediglich.

    Nur weil es so ist, bedeutet das nicht, dass es so in allen Punkten richtig, gerecht und unveränderbar ist.

    Ich finde es halt erheiternd, dass die Argumentation genau die ist, nicht alle über einen Kamm zu scheren und Unterschiede zu machen, wo doch genau das gemacht wird. Alles über einen Kamm zu scheren...weils sonst zu kompliziert und aufwendig sei.




    Womit wir wieder am Anfang der Diskussion wären.


    Mancher mag ja gerne im Kreis fahren.

    Wie gesagt, ein Gesetz ist abstrakt.

    Genau.

    Es wird aber immer abstrakter statt einfacher.


    Schon zu Anfang dieses Threads wurde gefragt, wer das kontrollieren soll.

    Gibts jetzt demnächst Abstandsmessungen bei seitlichem Abstand?



    Meine Vorstellung von Vereinfachung ist, gleiche Vergehen gleich zu behandeln.Und nicht die Verantwortung immer weiter in eine Richtung zu schieben.



    Es nutzt aber nix, weiter darüber zu diskutieren, zum einen entfernen wir uns immer weiter vom Topic, zum anderen geht es scheinbar gar nicht darum, unterschiedliche Standpunkte und Sichtweisen zu Äußern, sondern lediglich darum, die eigene Sichtweise als die einzig Wahre durchzudrücken.

    So kann man auch mundtot machen.


    Und das wäre auch gar nicht machbar,

    Das Totschlagargument schlechthin.

    Liest man hier erstaunlich oft, egal, in welchem Zusammenhang.

    Alternativlos eben.


    Es ist immer alles irgendwie so lange nicht machbar, bis es doch machbar ist.

    Liest man dann auch irgendwann....;)

    Mir geht weiterhin um Fallentscheidungen, die gehen in anderen Bereichen auch, nur wird sich davon eben immer weiter wegbewegt.

    Noch dazu wird Verantwortung immer weiter in eine Richtung verschoben.

    Schrieb ich alles bereits.

    Wir drehen uns im Kreis.

    Selbst wenn zw Autos und Radfahrer ein ungleich Verhältnis besteht, (was mMn micht so ist, maximal in der späteren Verfolgung, mangels Kennzeichen etc.), bleibt der Radler doch der schwächere VT.

    Unbestritten.

    Geschützt wurde dieser aber auch schon vor der Novelle.

    Und wie schon mehrfach von mir geschrieben, wurde damit über das Ziel hinaus geschossen.

    Klar ist es einfach, alle über einen Kamm zu scheren, aber da muss imho, wie in anderen Fällen auch differenziert werden.

    Auf mehr will ich gar nicht hinaus.

    Leider ist es i.d.R. immer so:


    Fährst du im Auto, denkst du: blöder Radfahrer


    Ist dieselbe Person mit dem Rad unterwegs: blöder Autofahrer

    Wahrscheinlich bin ich da ein bisschen anders gestrickt...


    Mein Gedanke ist eher: Wieder mal nur A...löcher unterwegs. Egal, ob Rad-, oder Autofahrer (oder Fußgänger).

    Als Radfahrer unterwegs, habe ich extrem wenig Probleme mit Autofahrern.

    Keine Ahnung, warum, ich fahre sehr defensiv, weil ich weiss, dass ich den Kürzeren ziehe.

    Als Autofahrer unterwegs, habe ich ich meist eher Probleme mit den gleichen Autofahrern.

    Die Probleme mit den Radfahrern halten sich in Grenzen (Siehe oben beschrieben).

    Die mit dem plötzlichen Schlenker sind die, die die ganze Zeit aufs Handy starren, oder denen man es vorher schon angesehen hat.

    Am besten noch verkehrt durch die Einbahnstrasse und dann frontal vors Auto.

    Als Fußgänger hatte ich das schon mehrfach.


    Das Stichwort lautet vorausschauende Fahrweise.

    Mir hat man das in der Fahrschule noch beigebracht.

    Muss ich was von mitgenommen haben, denn die einzigen Unfälle, die ich hatte, waren Leute, die in mein geparktes Auto gefahren sind.

    Klar hatte ich Beinahe-Unfälle....aber....ich habs dann schon kommen sehen und schon gebremst, bevor es zu spät war.

    Toitoitoi....dass es so bleibt.


    Ich sehe sehr wohl die Problematik, dass die schwächeren Teilnehmer geschützt werden müssen.


    Für mich ist daher eine situationsbezogene Regelung sinnvoller.


    Kleine Kinder, handystarrende Freihandradler und wackelige Omis haben aber imho im Strassenverkehr nix zu suchen...egal, mit welchem Fortbewegungmittel.

    Genauso aber auch der mit 100 in 20cm Abstand am Radfahrer vorbei kachelnde Spinner.

    MPU und Konsequenzen,fertig.

    Wer am Strassenverkehr teilnehmen will, muss konzentriert und dafür geeignet sein.

    Keine Abstandsregel, die eh nur pi mal Auge kontrolliert werden kann, wenn es nicht gerade von einer Kamera aufgezeichnet wurde.

    Dem klapprigen Opi wird der Führerschein abgenommen, der setzt sich dann aufs Fahrrad und klappert genauso rum.

    Das ist ja das Problem.




    Da muss man einen Mittelweg finden, womit allen Radfahrern gerecht wird.

    Schön beschrieben.

    Genau das ist imho passiert.

    Nur, dass es eben heißen müsste, allen Verkehrsteilnehmern.


    Es gibt jede Menge Sonderrechte für Radfahrer, im Gegenzug gibt es aber auch lächerliche Strafen für Vergehen von sogenannten schwächeren Verkehrsteilnehmern.

    Hier herrscht imho ein Ungleichgewicht.

    Um es anders zu Sagen:

    Ihre Rechte kennen Sie alle, aber Ihre Pflichten sind eher so eine Art grobe Richtlinie.

    Das bezieht sich jetzt nicht nur auf Radfahrer.

    Ein Miteinander ist nicht mehr zu erwarten.

    Welcher Abstand wäre für dich denn angemessen?

    Das ist imho situationsabhängig.

    Die eiernde Omi überhole ich nicht mit 50, da fahre ich hinterher und halte tatsächlich so viel Abstand wie möglich.

    Bei kleinen Kindern bin ich noch vorsichtiger (ja, ich finde es unverantwortlich geschätzt 3jährige auf der Straße fahren zu lassen) .

    Beim mitten auf der Straße dahinknallenden "mir gehört die Straße" -Radler mit Rennrad und TourDeFranceOutfit" finde ich, ist auch gut gewesen.

    Da ist bei einem Meter, wenn du es in Zahlen willst für mich genug.

    Das ist aber auch der, der wild gestikuliert, weil man es überhaupt wagt zu überholen.