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PEUGEOT-TALK, DAS FORUM FÜR PEUGEOT UND PSA MOTOREN



Traveller: Fehlt ein Benziner und wenn ja welcher?
#1

Der Titel sagt es ja eigentlich schon: Fehlt dem Traveller ein Benziner und wenn ja welcher?

Könnte der 1.6 PureTech 180 EAT8 mit 133kW und 250Nm eine Möglichkeit sein? Oder bräuchte es zusätzlich noch eine schwäre Version des 1.6er PureTech mit ca. 105kW, ggf. sogar als Handschalter?

Peugeot 207 VTi, EZ 05/11 [Bild: 446285.png] 


#2

Meiner Meinung nach gehört in so ein Auto gar kein Benziner. Die wären wohl in der Stadt kaum unter 12 Liter zu fahren. Und vollbeladen geht Antriebskomfort wohl anders als mit einem 1,6L Benziner.

Viele Grüße Mainy

3008 GT Diesel Kupfer-metallic mit "alles" außer AHK Shy  [Bild: 872074_5.png]
EZ.29.05.17
C4 Pure-tech Automatik 130 PS in rubinrot und eine CBF1000 in pearl-amber yellow zum Entspannen
   1 Mitglied gefällt MainCoon's Beitrag:
  • Peupa205 (18.10.2018)


#3

Für was soll das gut sein?
Mein 150ps L3 läuft bei wirklich maximal 7liter Diesel, was soll der Benziner da besser machen ausser Treibstoff verschwenden Wink

[Bild: 854901.png]

Peugeot Expert L3 Kombi 


#4

(18.10.2018, 20:33)CamperExpert schrieb: Für was soll das gut sein?
Für die Situationen im Leben, wo man eher mehr Platz als mehr Gewicht braucht z.B. mit 3+ Kindern.
Ob da der 5008 als 7-Sitzer dauerhaft eine Alternative ist?
Oftmals werden solche Fahrzeuge dann sehr viel auf kürzeren Strecken betrieben und da kann ein Benziner ja durchaus seine Vorteile ausspielen (schnelleres erreichen der Betriebstemperatur etc.).

Peugeot 207 VTi, EZ 05/11 [Bild: 446285.png] 


#5

Meiner ist dank standheizung fix warm.
Also ich möchte das nicht haben, das fährt doch nicht ?

[Bild: 854901.png]

Peugeot Expert L3 Kombi 


#6

Die beiden Hybrid-Benziner könnte ich mir schon vorstellen als adäquaten Antrieb für die rollende Box.

Aktuelle Franzosenflotte:
Peugeot 508 SW Allure 2.0 BlueHDI 150 BJ 2017 [Bild: 891584.png] / Citroen C4 Aircross Tendance 1.6 HDI 115 BJ 2013 [Bild: 674451.png]



#7

(18.10.2018, 20:52)CamperExpert schrieb: Also ich möchte das nicht haben, das fährt doch nicht ?
Wieso sollte ein Benziner wie der 1.6 PureTech 180 EAT8 nicht mit dem Traveller zu Recht kommen?

Im Hyundai Santa Fe gibt es als Alternative zum Diesel auch einen Benziner: 2.4 GDI mit 138kW. Beim alten Santa Fe haben sich dafür in diesem Jahr bisher 11,3% der Kunden in DE entschieden. Und das, obwohl es den teils nur in der kleinsten Ausstattungsvariante gab.

Peugeot 207 VTi, EZ 05/11 [Bild: 446285.png] 


#8

Vielleicht als Kurzstrecken-Bus wie schon erwähnt, sonst eher nicht, denke ich. Bin mal gespannt, wie unsere Standheizung sich so schlägt und ob wir mit Diesel in die Nähe von @CamperExpert s 7.1l kommen... momentan sind es noch 7.8l und wir sind vorsichtig gefahren...

Ach ja: für einen fairen Vergleich zwischen Diesel und Benziner muss man, abgesehen von den Spritkosten, die ca. 11 12% * höhere Energiedichte des Diesels berücksichtigen (und damit mehr CO2 pro km). Unseren 7.8l Diesel / 100 km würde daher gut 8.7l Benzin / 100 km entsprechen.

Was vielleicht bei einem 2t - Fahrzeug nicht schlecht wäre (ist ja eigentlich auch schon geschrieben worden), wäre ein partiell elektrisches Fahrzeug mit Rekuperation. Wobei sich für mich nicht erschließt (bisher an Autotechnik wenn überhaupt nur marginal interessiert... Music ), warum man nicht E mit Diesel koppelt (zu teuer?).


*Habe nochmal herumgegoogelt: scheint 12% höher zu sein und nicht 11%.



#9

NATÜRLICH fehlt ein Benziner, den man dann auf Autogas umrüsten kann oder besser noch ab Werk mit Autogas bestellen kann. Wäre das beste für Umwelt, Motor und Geldbeutel.
Aber da uns wohl grundsätzlich an der Denkweise bzw. Zahlen lesen zu können und 1+1 zusammenzuzählen: Wir fahren z.B. 25.000 km/ Jahr = für München=
2.443 Liter LPG-Gas = 1.465,- € (bei 0,60€ in München) zu
2.125 Liter Benzin = 3.188,-€ =
Ersparnis pro Jahr = 1.720,-€
= ist in 9 Jahren (so lange werden wir das Auto üblicherweise haben) Ersparnis:
15.507,- € !!! + 1.250,- dann mehr Wiederverkaufswert -2.600,- € Anlage-Kosten inkl. Einbau
= bleibt 14.157,- € (+ steigende Spritpreise noch nicht berücksichtigt, + Gas = Motorschonender,...)
>bei der Rechnung sind aktuelle Benzinpreise München -schon abgerundet auf 1,50€- gerechnet. Verbrauch denke ich realistisch mit 8,5L auf Benzin und 9,775 auf Gas (inkl. Mehrverbrauch auf Gas mit 15% berücksichtigt).
Diesel ist zwar etwas günstiger als Benzin, dennoch eine deutliche / ähnliche Ersparnis möglich. und da ich bereits ca. 850tkm Erfahrung seit 20 Jahren mit allem (ca. 200tkm mit Gas) habe, weiß ich, wovon ich spreche. Auch ein Taxi kenne ich vom Gas-Umbauer= Neu-Umrüstung, und nach 400tkm war der Motor/ Brennraum innen noch glänzend wie neu. Also kein Ruß etc.... aber das führt jetzt wohl zu weit.
Auf jeden Fall wäre das eben für die Umwelt auch das beste (bis 98% weniger Stickoxide, Feinstaub, bis 80 oder 90% weniger CO2 etc als Diesel...) .
Da es den Traveller nur als Diesel gibt, haben wir gewartet, bis nun der 6-d-Temp rauskam und den (180Ps-8-Gang-Automatik) eben als Diesel. geschäftlich fahr ich nen Chevi 5,7L V-8 250PS auf Gas mit über 3 Tonnen im Verhältnis entsprechend schonender (für Geldbeutel und Umwelt) als den Franzosen. Man muß halt nehmen was es gibt. Man kann mit der neuen Prins 2.0-Anlage zwar auch Diesel umbauen (ist theoretisch schon immer möglich) -wird aber kaum gemacht - mehr im LKW-Bereich.
Ich hoffe aber jetzt nicht neue Fässer aufgemacht zu haben und wünsche allzeit gute Fahrt. : )



#10

(26.11.2018, 11:08)PSA ProaceSpacetourertrAveller schrieb: NATÜRLICH fehlt ein Benziner, den man dann auf Autogas umrüsten kann oder besser noch ab Werk mit Autogas bestellen kann. Wäre das beste für Umwelt, Motor und Geldbeutel.
Aber da uns wohl grundsätzlich an der Denkweise bzw. Zahlen lesen zu können und 1+1 zusammenzuzählen: Wir fahren z.B. 25.000 km/ Jahr = für München=
2.443 Liter LPG-Gas = 1.465,- € (bei 0,60€ in München) zu
2.125 Liter Benzin = 3.188,-€ =
Ersparnis pro Jahr = 1.720,-€
= ist in 9 Jahren (so lange werden wir das Auto üblicherweise haben) Ersparnis:
15.507,- € !!! + 1.250,- dann mehr Wiederverkaufswert -2.600,- € Anlage-Kosten inkl. Einbau
= bleibt 14.157,- € (+ steigende Spritpreise noch nicht berücksichtigt, + Gas = Motorschonender,...)
>bei der Rechnung sind aktuelle Benzinpreise München -schon abgerundet auf 1,50€- gerechnet. Verbrauch denke ich realistisch mit 8,5L auf Benzin und 9,775 auf Gas (inkl. Mehrverbrauch auf Gas mit 15% berücksichtigt).
Diesel ist zwar etwas günstiger als Benzin, dennoch eine deutliche / ähnliche Ersparnis möglich. und da ich bereits ca. 850tkm Erfahrung seit 20 Jahren mit allem (ca. 200tkm mit Gas) habe, weiß ich, wovon ich spreche. Auch ein Taxi kenne ich vom Gas-Umbauer= Neu-Umrüstung, und nach 400tkm war der Motor/ Brennraum innen noch glänzend wie neu. Also kein Ruß etc.... aber das führt jetzt wohl zu weit.
Auf jeden Fall wäre das eben für die Umwelt auch das beste (bis 98% weniger Stickoxide, Feinstaub, bis 80 oder 90% weniger CO2 etc als Diesel...) .
Da es den Traveller nur als Diesel gibt, haben wir gewartet, bis nun der 6-d-Temp rauskam und den (180Ps-8-Gang-Automatik) eben als Diesel. geschäftlich fahr ich nen Chevi 5,7L V-8 250PS auf Gas mit über 3 Tonnen im Verhältnis entsprechend schonender (für Geldbeutel und Umwelt) als den Franzosen. Man muß halt nehmen was es gibt. Man kann mit der neuen Prins 2.0-Anlage zwar auch Diesel umbauen (ist theoretisch schon immer möglich) -wird aber kaum gemacht - mehr im LKW-Bereich.
Ich hoffe aber jetzt nicht neue Fässer aufgemacht zu haben und wünsche allzeit gute Fahrt.  : )

Wenn das mit dem co2 laut deinen Angaben stimmen würde, hätten alle Hersteller so eine Alternative im Programm!!! 

Und Gas ist keineswegs schonender da es wesentlich heißer verbrennt. Ein kalter Motor startet immer auf Benzin und schaltet bei bestimmter motortrmp erst auf Gas um.

Ergo..  beim kaltstarz anstehen die meisten Abgase und motorabnutzung. 

Gasanlagen sind bei minus Temperaturen kaum zu gebrauchen bzw Spacken öfters rum.

Günstiger ist es aber du machst eine Milchmädchenrechnung.
Im gasbetrieb verbraucht man ca 30% mehr. Aufgrund den Preises ist man zum Benziner an sich wesentlich günstiger. Zum diesel aber kaum noch.

Das Problem ist auch das die benzinmotoren nicht genug Drehmoment haben. Und das brauch ein Transporter wegen der Lasten.  Deswegen ist es bei vielen so das sich der diesel mehr rentiert.

Mfg



#11

(26.11.2018, 12:12)DrDroste schrieb:
(26.11.2018, 11:08)PSA ProaceSpacetourertrAveller schrieb: NATÜRLICH fehlt ein Benziner, den man dann auf Autogas umrüsten kann oder besser noch ab Werk mit Autogas bestellen kann. Wäre das beste für Umwelt, Motor und Geldbeutel.
Aber da uns wohl grundsätzlich an der Denkweise bzw. Zahlen lesen zu können und 1+1 zusammenzuzählen: Wir fahren z.B. 25.000 km/ Jahr = für München=
2.443 Liter LPG-Gas = 1.465,- € (bei 0,60€ in München) zu
2.125 Liter Benzin = 3.188,-€ =
Ersparnis pro Jahr = 1.720,-€
= ist in 9 Jahren (so lange werden wir das Auto üblicherweise haben) Ersparnis:
15.507,- € !!! + 1.250,- dann mehr Wiederverkaufswert -2.600,- € Anlage-Kosten inkl. Einbau
= bleibt 14.157,- € (+ steigende Spritpreise noch nicht berücksichtigt, + Gas = Motorschonender,...)
>bei der Rechnung sind aktuelle Benzinpreise München -schon abgerundet auf 1,50€- gerechnet. Verbrauch denke ich realistisch mit 8,5L auf Benzin und 9,775 auf Gas (inkl. Mehrverbrauch auf Gas mit 15% berücksichtigt).
Diesel ist zwar etwas günstiger als Benzin, dennoch eine deutliche / ähnliche Ersparnis möglich. und da ich bereits ca. 850tkm Erfahrung seit 20 Jahren mit allem (ca. 200tkm mit Gas) habe, weiß ich, wovon ich spreche. Auch ein Taxi kenne ich vom Gas-Umbauer= Neu-Umrüstung, und nach 400tkm war der Motor/ Brennraum innen noch glänzend wie neu. Also kein Ruß etc.... aber das führt jetzt wohl zu weit.
Auf jeden Fall wäre das eben für die Umwelt auch das beste (bis 98% weniger Stickoxide, Feinstaub, bis 80 oder 90% weniger CO2 etc als Diesel...) .
Da es den Traveller nur als Diesel gibt, haben wir gewartet, bis nun der 6-d-Temp rauskam und den (180Ps-8-Gang-Automatik) eben als Diesel. geschäftlich fahr ich nen Chevi 5,7L V-8 250PS auf Gas mit über 3 Tonnen im Verhältnis entsprechend schonender (für Geldbeutel und Umwelt) als den Franzosen. Man muß halt nehmen was es gibt. Man kann mit der neuen Prins 2.0-Anlage zwar auch Diesel umbauen (ist theoretisch schon immer möglich) -wird aber kaum gemacht - mehr im LKW-Bereich.
Ich hoffe aber jetzt nicht neue Fässer aufgemacht zu haben und wünsche allzeit gute Fahrt.  : )

Wenn das mit dem co2 laut deinen Angaben stimmen würde, hätten alle Hersteller so eine Alternative im Programm!!! 

Und Gas ist keineswegs schonender da es wesentlich heißer verbrennt. Ein kalter Motor startet immer auf Benzin und schaltet bei bestimmter motortrmp erst auf Gas um.

Ergo..  beim kaltstarz anstehen die meisten Abgase und motorabnutzung. 

Gasanlagen sind bei minus Temperaturen kaum zu gebrauchen bzw Spacken öfters rum.

Günstiger ist es aber du machst eine Milchmädchenrechnung.
Im gasbetrieb verbraucht man ca 30% mehr. Aufgrund den Preises ist man zum Benziner an sich wesentlich günstiger. Zum diesel aber kaum noch.

Das Problem ist auch das die benzinmotoren nicht genug Drehmoment haben. Und das brauch ein Transporter wegen der Lasten.  Deswegen ist es bei vielen so das sich der diesel mehr rentiert.

Mfg

Also:
-> die Hersteller haben z.T. eine solche Alternative im Programm: Chevrolet USA, Dacia, ... aber in Deutschland ist die Erdöl-Lobby eben zu stark / korrupt und stecken nicht nur mit der Politik unter einer Decke sondern bereits in der Politik (Politiker mit entsprechenden Nebenfunktionen in den Firmen / Gewerkschaften...) -Darüber habe ich schon vor vielen Jahren mit dem Umweltminister diskutiert (war damals noch der Gabriel) warum das nicht mehr gefördert wird!
-> das verbrennt nicht heißer, auch wenn es sogar etwas mehr Oktan hat. Die Motoren halten länger obwohl ich die wirklich "trete". 
-> ..."starten immer auf Benzin" das ist falsch, kann ich genau so auf Gas starten mit der Not-Start-Funktion (falls Benzinpumpe defekt z.B.) :jedoch dauert es, bis der nötige Druck und Gasgemisch aufgebaut ist: Das Gas muß ja schließlich ohne Pumpe über den Eigendruck bis in den Verdampfer befördert werden, bis dort aus Flüssig-Gas das gasförmige Gas erzeugt werden kann! Das dauert ein paar Sekunden. Dazu kommt, dass unter einer gewissen BrennraumTemperatur und wenn das Gas noch zu flüssig ist, an den Zylinderwänden u.U. etwas Öl ausgewaschen werden kann, bis das Gas sauber explodiert. Es ist halt keine Direkteinspritzung wie über die Benzin-Einspritzdüsen! Danach verbrennt es schonender und deutlich leiser.
Es ist also einfach besser und geht schneller, auf Benzin zu starten - ist aber auch anders möglich. Da in der Regel immer ein Benzinmotor funktionsfähig da ist, hat sich diese Technik aber bewährt. 
-> Gasanlagen laufen auch bei Minustemperaturen sauberer als Diesel und Benziner! Nur wird ein Defekt wie z.B. ein kaputtes Zündkabel auf Gas eher Probleme machen. Das ist aber ein Vorteil: dann kann man auf Benzin zur Werkstatt bevor es schlimmer wird oder gar ein Brand durch die Fehl-Funken entsteht und im reinen Benzinbetrieb hätte man das oft garnicht bemerkt. 
Des weiteren kann eine Billig-Anlage oder schlecht eingebaute oder schlecht eingestellte Anlage Probleme machen: aber das ist in jedem Bereich das gleiche: wer Billig kauft, kauft meist zweimal. Das gilt auch für den Mehrverbrauch:
Man kann eine gute Anlage theoretisch sogar auf 0% Mehrverbrauch einstellen, wird aber aus Motorschutz- und Garantie-Gründen nicht gemacht: 
Wie gesagt weiß ich wovon ich rede: 
Oldsmobile-Oldtimer mit Vergaser V8 5,7L Chevi -High-Performance Motor (330PS) (war noch ohne Direkteinspritzung) habe ich auf 10% Mehrverbrauch einstellen lassen,
Van (BJ. 2000 Standard V8 5,7L 250 PS) mit OMVL-Anlage 2x80L Tank lief mit 14% Mehrverbrauch und aktuell der gleiche nur Bj. 1997 habe ich Prins 2.0 reinbauen lassen. Ist ziemlig die beste Anlage auf dem Markt aber läuft leider mit 17 % Mehrverbrauch. Dennoch sparsamer als Benzin. Viel Sparsamer! (spar mir in 10 Jahren über 20.000€ trotz Einbaukosten)
Ich weiß auch, dass und warum sich immer noch viele Taxie´s (natürlich gute) Gasanlagen einbauen lassen und dann 500tkm bis 800tkm ohne Motor-Probleme laufen! Das einzige, was die meisten mit Ahnung davon abhält, sind die Garantie-Probleme bei Neuwagen - da in den Motor eingegriffen wird und der Hersteller dann dazu Garantie-abschläge macht!!! 

Alles Anderen Behauptungen sind Keine Ahnung, schlechte Arbeit oder Billig-Anlage welche am Ende dann eben teurer ist... 
-> im direkten Zusammenhang mit dem Mehrverbrauch steht übrigens der geringere Feinstaubausstoß auf Gas: der Feinstaub ist ja erst durch die Direkteinspritzungen so enorm gestiegen: Das senkt den Verbrauch, gleichzeitig werden durch den enormen Einspritzdruck viele Teilchen eben nicht verbrannt und in den Abgastrakt geschleudert. Deshalb arbeiten viele Hersteller nun mit "Nachbrennern" im Auspufftrackt (hatten wir beim 2008ér Toyota schon 5.Zündkerze im Auspuff+ Einspritzanlage um Kat regelmäßig freizubrennen) ähnlich heute 6-d-Temp-Kat ... aber das führt zu weit jetzt. Und der Feinstaub bleibt größtenteils trotzdem. 
Fackt ist, dass früher bei Vergaser der Verbrauch höher war, aber der Feinstaub niedriger: das läuft mit LPG-Gas entsprechend positiv.

-> Mit nicht genügend Drehmoment bei Benzinmotoren brauchst Du mir nicht kommen: das ist falsch bzw. ein Europäisches Problem / nicht nur bei Transportern sondern allgemein: dass der Drecks-Diesel sich zu stark verbreitet hat. Was das nun für Probleme mit sich führt, hast Du wohl mitbekommen. Drehmoment habe ich bei einem groß genügenden V8-Benziner aber bereits bei 1.100 Umdrehungen wesentlich spürbarer, als ein Diesel wenn der Turbo anfängt einzusetzen. Des weiteren kann bei mir kein Turbo teuer kaputt gehen, da ich (beim Geschäftsauto zumindest) keinen brauche und keinen drin habe. auch wenn ich eigentlich den neueren wollte mit 340 PS / 505 NM Drehmoment (wie gesagt gleich von unten rauf schon 90% sobald man Gas gibt) tuts das Vorgängermodell aktuell auch ganz gut: Wenn ich mit den eh schon über 3 Tonnen z.B. einen Anhänger mit 2,5Tonnen ziehe, dann merk ich davon fast gar nix und kann fast genau so beschleunigen! Jeder Sprinter / LT etc. geht da 5 mal mehr in die Knie. Also erzähl mir bitte nix von Drehmoment, wenn Du noch gar nicht weißt was gut ist ... 
Wie gesagt weiß ich, wovon ich rede! 
Jedoch muß ist sagen / bestätigen, dass der 2.0L Peugeot Diesel mit den 177PS auch halbwegs gut zieht. Da hatte ich Bedenken da der Hubraum zum Vorgänger mit 177 PS um 14%kleiner geworden ist - haben die aber ganz gut hinbekommen. Natürlich könnte es immer mehr sein, aber man muß eben nehmen, was es gibt oder selber bauen ...   : )
Es gibt starke Benziner. ... nur leider zu wenig ...
Gute Fahrt



#12

@DrDroste Das mit dem Drehmoment sehe ich bei den modernen Turbomotoren nicht mehr.
https://site.groupe-psa.com/content/uplo...DTXD_-.pdf
Der 1.6 PureTech mit 133kW hat seine 250Nm von 1.700 bis 5.000 1/min anliegen. Das sieht beim Diesel völlig anders aus.

@PSA ProaceSpacetourertrAveller Achte doch bitte etwas mehr auf deine Wortwahl.

Peugeot 207 VTi, EZ 05/11 [Bild: 446285.png] 


#13

Hmm...hättest du dich nicht von Beginn an nach einem Auto mit Gas-Betrieb umsehen müssen? Nur mal so angemerkt...

Ostfriesland Juchhu

Peugeot 508 SW Allure 5/17 Blue HDI 150 5,3l/100km  Smart Cabrio(Fiffi) 5/2000
Exit: 508 SW  140 FAP

Ach ja.: Klootschieterblaut is kien Bottermelk Cool


#14

(26.11.2018, 11:08)PSA ProaceSpacetourertrAveller schrieb: (...) bis 80 oder 90% weniger CO2 etc als Diesel (...)
Wie kommst Du auf die Zahlen?

Zitat:1 Liter Benzin verbrennt zu 2,33 Kilogramm CO2
1 Liter Diesel verbrennt zu 2,64 Kilogramm CO2
1 Liter Autogas verbrennt zu 1,64 Kilogramm CO2
1 Kilogramm Erdgas verbrennt zu 2,79 Kilogramm CO2
Quelle: https://www.spritmonitor.de/de/berechnun...stoss.html

Nicht lange her war da ein Programm auf ZDFInfo (glaube ich).
Da sprach ein "experte", dass die LKWs mit modernen Auspuffanlagen 70% weniger CO2 ausstossen, als die PKWs.

Hmmm Undecided , kann ich nur sagen.

[Bild: 955239_5.png]


#15

(26.11.2018, 16:18)boboo schrieb:
(26.11.2018, 11:08)PSA ProaceSpacetourertrAveller schrieb: (...) bis 80 oder 90% weniger CO2 etc als Diesel (...)
Wie kommst Du auf die Zahlen?

Zitat:1 Liter Benzin verbrennt zu 2,33 Kilogramm CO2
1 Liter Diesel verbrennt zu 2,64 Kilogramm CO2
1 Liter Autogas verbrennt zu 1,64 Kilogramm CO2
1 Kilogramm Erdgas verbrennt zu 2,79 Kilogramm CO2
Quelle: https://www.spritmonitor.de/de/berechnun...stoss.html

Nicht lange her war da ein Programm auf ZDFInfo (glaube ich).
Da sprach ein "experte", dass die LKWs mit modernen Auspuffanlagen 70% weniger CO2 ausstossen, als die PKWs.

Hmmm Undecided , kann ich nur sagen.

DANKE der Info´s, sind sehr viele Zahlen von allen Antriebsarten, um sich ein Bild zu verschaffen was sinnvoll ist. Da ich mich schon länger nicht mehr damit beschäftigt hatte aber insg. schon seit 12 Jahren hab ich da wohl was verwechselt:
Beim Co2 ist Autogas dann wohl nur etwas besser, Ich hatte die Zahlen mehr auf Feinstaub und Stickoxide im Kopf - da ist das Autogas unschlagbar. (ausgenommen Brennstoffzelle / Wasserstoff wenn mit Umweltfreundlichem /-neutralem Strom produziert). 
Faszinierend finde ich jedoch, dass ich seit 15 Jahren höre, dass Autogas wird auch irgendwann teurer... und in Wirklichkeit ist es ein Abfallprodukt der Raffinerie und bleibt somit günstig / ist sogar bei uns günstiger als vor 10 Jahren. die Öko-Steuer-Befreiung müsste auch 2023 wieder verlängert werden, da es genau wie 2018 und 2008 noch nicht genug Alternativen gibt - und selbst wenn die Öko-Steuer kommt - sag ich: sch...ß doch auf die dann 13 Cent! Wenn Benzin und Diesel dann jenseits der 1,60 sein werden. Denn so ein Preis-Tief wie kürzlich, und wie wir es seit Jahrzehnten nicht mehr hatten wird es bei aktueller Welt-Wirtschaftslage, Spannungen und steigenden Zinsen nicht mehr geben können. Hoffnung hin oder her. Gruß und Danke nochmal.







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