Posts by muemmel

    Das ist sehr, sehr ärgerlich, kann ich gut verstehen.


    Sieht nach unfachlicher Arbeitsausführung aus - ich konnte in meiner Werkstatt schon beobachten, wie beim Scheibenwechsel die A-Säulen mit Schaumstoff abgeklebt wurden, 2 Mitarbeite die Scheibe unter Anleitung/Einweisung eines dritten platziert haben, so dass die beiden sich weitestgehend auf Halten des Gewichtes konzentrieren konnten und auch unterwegs nicht umgreifen mussten.


    Dabei dürfte wohl die Scheibe auf die A-Säule abgerutscht sein.

    Zitat von Torsten

    Entgegen was da muemmel behauptet ist es auch für eine AGM wichtig das eine AGM über 14.4 Volt geladen wird weil sie sonst nicht richtig voll wir



    Ist es nicht. Es sei denn, die Erde ist vielleicht doch eine Scheibe. Wo ist er physikalische Beleg hierfür?

    Oder irren etwa Batteriehersteller, wenn sie empfehlen, ihre AGMs (modellabhängig) nicht über 14.4 zu laden? Dass einzelne mehr vertragen, ist kein Gegenargument.

    Ich habe Hersteller zitiert und nicht behauptet.


    "Nicht richtig voll" ist ein unklarer bzw. unphysikalischer Begriff. Die Kapazität ("Vollheit" (???)) läßt sich nur durch die entnommene Leistung berechnen und nicht exakt messen.

    Auch die zugeführte Energie lässt sich nicht exakt messen bzw. daraus den "Füllstand" ableiten, da teilweise Energie in Wärme umgewandelt wird.


    Daher gilt eine Batterie als "voll", wenn sie die Ladeschlussspannung erreicht hat und der Ladestrom gegen Null geht - die Batterie gilt als gesättigt (das ist physikalisch nicht gleich "voll").


    Es hilft alles Pauschalieren nicht - die Angaben des Batterieherstellers sind die entscheidenden.


    Es handelt sich um Physik, ich kann da auch nichts machen.

    Und Batterien sind halt nun mal keine Eimer, die gefüllt werden bis sie "voll" sind.

    Carglass verwendet nach eigenen Angaben (Zitat) "... ausschliesslich Scheiben in Originalqualität. Wir bauen nur Produkte ein, die den gleichen Qualitätsanforderungen genügen wie die Originalscheiben der Autohersteller."


    An anderer Stelle im selben web-Auftritt wird damit geworben, dass dünnere Scheiben sich durch einen Gewichtsvorteil positiv auf den Spritverbrauch und auf die Emissionen auswirken würden.


    Dünnere Scheiben und dünnere PVB-Folie wirken sich auf die Elastizität und am Ende auf die Anfälligkeit für neue Steinschläge aus.


    Werkstätten, egal ob frei, markengebunden oder als Kette sind immer Vertrauenssache, es hängt immer von den handelnden Personen vor Ort ab. Ich habe nach dem einen oder anderen "Fehltritt" (durch Markenwechsel oder Geschäftsaufgabe des AH) stets sehr gute Erfahrungen damit gemacht, für fachlich gute und seriöse Arbeit auch das zu bezahlen, was ihr zusteht. Auch Inhaber-geführte Autohäuser sind selbstverständlich profitorientiert, anders geht es ja auch in unserem Wirtschaftssystem gar nicht, aber neben diesem Kriterium zählen halt auch noch Ansehen und Ruf in der Region.


    Ich weiss von meinem früheren BMW-Autohaus, dass dies z.B. mehrfach Garantieansprüche dem Kunden gegenüber gewährt hat, obwohl der Mutterkonzern dies ablehnte bzw. eben auch nicht refinanzierte. Da war der Kunde wichtiger als das Minus-Geschäft.


    LG aus Tübingen

    ... und ich dachte immer, ich wäre nachlässig und sollte ruhig mal öfters als nur alle 3-4 Monate den Luftdruck prüfen ...

    Seit ich auf Luft fahre (Fahrrad, Motorrad, Auto) immer Metallkappen auf den Ventilen gehabt, nie Probleme.


    LG aus Tübingen



    PS Hatte vor bald 20 Jahren mal einen Termin in der Werkstatt mit dem Meister früh am Morgen. Der kam anderthalb Stunden zu spät und dann mit seinem Privat-PKW auf dem Abschlepper. Er eilte sichtbar um Atemluft ringend an mir vorbei und von weitem hörte ich ihn in der Werkstatt einem Kollegen zurufen: " ... [zwei/drei nicht zitierbare Flüche] ... wer zum [...] guckt schon nach dem Öl in seinem Auto ..."

    @Torsten:


    Zitat: "Die agm batterie erfüllt die Anforderung den ladespannung bis 14,9 Volt"


    Bedeutet: Maximal 14,9 V bei Schnellladung.

    Die AGM wird auch bei 14,4 voll geladen, dauert nur einen (unwesentlichen) Tick länger.


    ABER: Etwas niedere Ladespannung erhöht die Anzahl der Ladezyklen = Lebensdauer.


    Wie oben schon erwähnt: Nicht das AGM - Prinzip ist entscheidend, sondern die Angaben des Herstellers (steht meist auf der Batterie), da sich AGM-Batterien auf dem Markt unterscheiden.

    Nach wie vor gilt, dass auch eine größere Anzahl angebotener AGMs nicht mehr als 14,4 V benötigen, bzw. durch Überspannung defekt gehen würden.

    Eine derzeit noch Minderheit von AGMs können, müssen aber nicht mit 14,8 V Ladespannung bedient werden.


    Mit die besten Ladegeräte kommen nach wie vor von der Firma mit den 4 Großbuchstaben - selbst ihre AGM spezifischen Geräte laden nicht dauernd mit der Ladeschlussspannung (14,8 V), sondern wechseln intermittierend in den Erhalteladungsmodus mit abgesenkter Spannung.


    LG

    14.4 Volt ist falsch

    Moderne Systeme laden mit 14,9 volt

    So pauschal formuliert unrichtig,

    Falsch ist lediglich das "max". 14,4 V.


    Richtig ist: Insbesondere AGMs laden in der Tat zw. 14,1 und bis zu 15V. Gerade die sind aber besonders anfällig für Überspannung.

    Gilt daher nicht pauschal für alle sondern ist den jeweiligen Herstellerangaben zu entnehmen, die sind durchaus unterschiedlich.

    Von weitem ist die Diagnose natürlich nicht einfach.

    Die beschriebenen Symptome würden zu einem zugesetzten / defekten Abgasrückführventil (AGR) passen.

    Dasselbe ist meist auch nicht im bordeigenen Diagnosesystem angeschlossen und generiert somit auch keine Fehlermeldungen.


    Ansonsten evtl. Kraftstoffpumpe / Dieselfilter prüfen.


    LG aus Tübingen

    Nachtrag:


    Die in diesem Thread leicht durchscheinende Bevorzugung bzw. positive Beleumundung einer bestimmten Batterie-Marke entspricht weder meinen Erfahrungen (Auto & Motorrad) noch kann ich sie teilen. Der Name alleine macht's halt auch nicht mehr so ganz ... ich bevorzuge unkompliziertes Starten, wenig Entladung und Langlebigkeit.

    Ich kenne zwar den Unterschied der Batterien nicht, aber ja, wenn du im Winter nur Kurzstrecke mit vielen Verbrauchern fährst, kann es tatsächlich sein, dass die Batterie sich immer weiter entlädt.

    AGMs sind auslaufsicher und verkraften Schräglagen (drum bei Bikern sehr beliebt). Ins Auto haben sie ihren Weg gefunden durch S&S, denn sie verkraften deutlich mehr Ladezyklen als konventionelle. Sie haben grundsätzlich eine längere Lebensdauer, was sich aber durch intensives S&S wieder etwas relativiert.

    Die Lichtmaschine lädt zwar sofort ab Motorstart, jedoch noch nicht mit voller Spannung, die erst ab einer bestimmten Drehzahl (maschinen-spezifisch, ca. zw. 800 und 1200 U/min) anliegt.

    Ebenso öffnet der Spannungsregler der LIMA sofort bei Zuschaltung starker Verbraucher wie Sitzheizung etc.


    Eine langsam entladene Batterie nimmt vergleichsweise geringer Strom auf und braucht dafür länger. Anders eine durch den Startvorgang kurz und stark entladene Batterie, die bei anliegenden max. 14,4 V eine hohe Stromaufnahme hat. Sprich dadurch wird die Batterie bereits innerhalb weniger Minuten wieder voll geladen.


    Wenn LIMA und Regler überprüft wurden, dann sind's tatsächlich die Kurzstrecken, die zum vollständigen Laden eben - besonders im Winter - nicht ausreichen.


    S&S: Dazu ist eigentlich im Forum schon alles gesagt, da gesetzlich vorgeschrieben, kann man es nur (sofern Schalter vorhanden) pro Fahrt abschalten. Bei anderweitigen Lösungen erlischt die BE.

    Ich benutze es nur "überland", im Stadtverkehr drück' ich die Kupplung. Übrigens auch wegen des enorm erhöhten Verschleisses an einigen Aggregaten (Anlasser, auch die stärkeren AGM etc.), rund um die Maschine.


    LG aus Tübingen

    ... die Ziffernfolge, die hinter "43R=" folgt ist dem Hersteller für diesen/Deinen Typ/Ausstattung zugeteilt worden.

    Die neue Scheibe muss diese Nummer auch tragen, dann weißt Du, dass alle Vorgaben / Ausstattungsmerkmale, die Du jetzt hast incl. der richtigen Glasstärke und des Werkstoffes auch bei der neuen vorliegen.


    LG

    Falls jemand von Euch

    1. helles Leder im Auto hat und sich tierisch daran erfreut, bis
    2. eine Flasche Bordeaux schlecht verkorkt der Verzückung auf dem Rücksitz ein jähes und grausames Ende setzt und
    3. ihr nun nach Abarbeitung sämtlich denkbarer Flüche in drei Sprachen
    4. drei Wochen lang so ziemlich alles, aber auch wirklich alles an (schweine-)teuren und höchst gepriesenen Fleckentfernern ausprobiert habt,
    5. der Fleck sich dem allem im Grunde genommen form- und fast farbstabil völlig ungerührt widersetzt hat, 
    6. Ihr vielleicht nachts beginnt, von um Euer Auto herum tanzenden und juchzenden Flecken zu träumen und tagsüber zu glauben anfangt, dieser Fleck lächele Euch in naher Erwartung Eurer geistigen Zerrüttung inzwischen nur noch hämisch an,
    7. Ihr vom Polsterer, den Ihr mal sicherheitshalber um ein Angebot für einen neuen Bezug anfragen wolltet nur noch mitleidige Blicke erntet und zumindest optisch nach Eurem Geisteszustand abgescannt werdet, 

    dann hab' ich Abhilfe:


    In vorsuizidaler Verzweiflung kam die Erinnerung an meine (weise) Großmutter ("... oimets brennt ällaweil a Eelefele ..." - schwäbisch frei übersetzt "... irgendwo kommt immer Hilfe her ...") habe ich


    1. 5 Zitronen (Bioqualität, versteht sich) ausgepresst,
    2. damit ein Küchenpapier gleichmässig angefeuchtet und 
    3. dieses über Nacht auf die betroffene Stelle gelegt.


    Am nächsten Tag gab's eine deutliche Reaktion, nach insgesamt dreimaliger Wiederholung (ab der 2. im Verhältnis 1:2 verdünnt mit Wasser) war der Fleck weg. Restlos. Ohne Rand. Mit Lupe überprüft.


    Leder einwandfrei, ohne Schatten, ohne Schädigung wie Risse etc.

    Anschliessend dennoch mit Bienenwachs gepflegt.


    Und Wein kaufe ich nur noch in Fässern.


    Liebe Grüße aus Tübingen

    @Schrauber 60


    ...so isses. Hab' mich vorhin nur nicht getraut, den Namen zu nennen. Sekurit-Saint Gobain ist nicht ganz umsonst Marktführer, innovativ und qualitativ einwandfrei. Halt nicht unbedingt ein Schnäppchen ..., aber lohnt. Erstausrüster für viele Peugeot.

    @Mad Max


    Hab' mich vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt:


    Kenn' mich zwar beim 3008 nicht im Detail aus, vermute aber dennoch, dass z.B. hinterm Innenspiegel Sensoren/Kamera für Licht, Scheibenwischeautomatik etc. verbaut sind. Der Innenspiegel muss ja anschliessend an der neuen Scheibe wieder neu angebracht bzw. genau justiert werden.


    Jetzt lass' Dich nicht verrückt machen, mit Deiner Wahl zu Peugeot zu gehen, hast' denke ich die richtige Grundsatz-Entscheidung getroffen.

    Drücke Dir die Daumen.


    LG aus Tübingen

    Nachtrag: Hab' grad spasseshalber mal nach neuen Frontscheiben für beliebige Fahrzeuge gesucht: Preisunterschiede von fast 80%.

    Das lässt sich nicht mehr alleine mit effizienten Produktionsmethoden, der Menge oder ähnlichem erklären.

    Da kommt irgendwann mal auch das verwendete Material und die Aufwändigkeit der Produktion zum Tragen, also Qualität.

    Auto-Gläser sind ein riesieger Markt, innerhalb dessen sich gut Profit machen lässt, z.B. durch Einsparungen am Material (Glas, Folie) oder an der Präzision des Produktionsprozesses (Passgenauigkeit, Kantenbearbeitung).


    Die werksgebundenen Autohäuser sind meist deswegen etwas teurer, weil sie eben i.d.R. das Originalersatzteil mit den Anforderungen (s.u.) einbauen.


    Grundsätzliches wird in der ECE-Richtlinie 43 R geregelt (Scheibenstempel am unteren Scheibenrand: E-Zeichen im Kreis).


    Darüber hinaus sollte auf diesem "Stempel" die dem Fahrzeughersteller einst zugeteilte Genehmigungsnummer auftauchen.

    In dieser Nummer sind bspw. die Nenndicke, die Art des Werkstoffes (Spiegel-, Float- od. Maschinenglas) oder auch elektr. Leiter (Heizung, Antenne etc.) definiert laut Autohersteller.


    Die römischen Ziffern überm eingekreisten E definieren weitere Eigenschaften.


    Neben dem E im Kreis gibt die Zahl den länderspezifischen Code an.


    Summasummarum eine Menge Möglichkeiten, sparend zu produzieren, da eben nicht exakt oder punktgenau geregelt.

    @Wothanius


    Es gibt durchaus enorme Qualitäts-Unterschiede bei Frontscheiben, die ja meist dem Autobauer zugeliefert werden:

    Es gibt (feine) Unterschiede bei der Passgenauigkeit wie auch bei der Glasstärke.

    Glasstärke, die zum einen nicht ausreichend mit der verbauten Gummidicke korrespondiert (Undichtigkeiten), zum anderen weniger Geräuschdämmung aufweißt.

    Wird an der PVB-Folie gespart, wirkt sich das auf Haltbarkeit bzw. Anfälligkeit für neue "Schlaglöcher" aus.

    Guten Morgen,


    wenn ich das Bild richtig deute, ist's kein oberflächlicher "Kratzer", sondern die Beschädigung geht durch. Damit scheiden Glas-Reparaturen nach meinen im April erhaltenen Informationen aus, insbesondere wenn auch noch im sog. "Hauptsichtfeld" liegend.

    Das Wechseln der Scheibe an sich ist eigentlich unproblematisch, die ganzen daran "hängenden" Sensoren für die Assistenzsysteme wollen nach Einbau wieder richtig angeschlossen und justiert werden.

    Daher bin ich mit meiner Scheibe auch zum Peugeot-Händler gegangen, der aber einen angeschlossenen Karosseriebau hatte.

    Werkstatt hat nach Erhalt einer Schadensnummer von der Versicherung direkt mit denen kommuniziert, TK mit SB hat problemlos übernommen.


    LG aus Tübingen

    @SilentGreen:


    Lieben Dank, dass ist sehr hilfreich, wenigstens für die Zukunft, da ich öfter mal einen Steinschlag einfange (und zuvor noch nie Probleme damit hatte).

    Wenn ich das auf meine Scheibe übertrage, war's damals noch nicht mal eine Ermessensentscheidung, sondern schlichtweg falsch.


    Passt so auch ins Gesamtbild - der Prüfer konnte das Fahrzeug weder starten, noch in Bewegung setzen (autom. Feststellbremse), er war offensichtlich überhaupt nicht damit vertraut. Zwischenzeitliche Recherchen u. Erkundigungen haben auch ergeben, dass man grundsätzlich mit einem frz. Fahrzeug dort besser nicht hingeht.


    Nun ja.


    Nochmals Danke, hilft und liebe Grüße