Posts by muemmel

    Ich bin da immer vorsichtig mit dem vielen impfen…

    Das ist auch vollkommen in Ordnung so - zumindest was die 4. Impfung anbetrifft.

    Die STIKO arbeitet zwar - strukturbedingt - etwas aufreizend langsam, aber bislang recht zuverlässig, ist nicht in politische Zwänge eingebunden.


    Wir haben leider nach wie vor keine besonders aussagekräftigen Daten darüber, unter welchen Umständen sich die Antikörper wie schnell zahlenmäßig verringern.

    Daher hat man pauschal ab einer bestimmten Altersgruppe (ab 70) zunächst die Abwägung pro erneuertem/verstärktem Schutz getroffen.


    Eine zusätzliche Unwägbarkeit stellen die weiterhin zu erwartenden Mutationen des Virus dar. Zwar wissen wir aus der Forschung, daß sich Viren über Zeit kontinuierlich abschwächen, wie schnell das bei Covid-19 geht und bis zu welchen Symptomen ist aber unklar.


    Die 4. Impfung sollte daher auf jeden Fall in ihrer stofflichen Zusammensetzung der aktuell vorherrschenden Mutation maximal angepasst sein.


    In Abwägung einschlägiger Vorerkrankungen oder altersbedingter Imunsuppression sollte aber je nach dem eher der Impfung der Vorzug gegeben werden.

    Ich habe Angst vor Long Covid. Und da ist es vollkommen egal ob es leichte, garkeine oder schwere Symptome hatte.

    Genau das ist der entscheidende Punkt inzwischen.

    Wir haben es wahrscheinlich mit einer hohen Dunkelziffer diesbezüglich zu tun, da aufgrund der Symptomatik (Herz-Kreislauf) die Diagnosen in der Praxis nach wie vor noch nicht ausreichend eindeutig sind.

    Auch fehlt vielen niedergelassenen Ärzten aktualisiertes Wissen. Nicht selten wird auch auf Depression und ähnliches abgestellt, was sich dann aber nach eingehender Diagnostik nicht bestätigen läßt.

    Die Neurowissenschaften geben vermehrt Hinwiese auch auf Veränderungen im Hirn, einigen davon nicht unähnlich denen bei bestimmten Demenzformen.


    Es sollte "Longcovid" sein, was unsere anstehenden Maßnahmen und Regelungen in Herbst und Winter bestimmen muß - sog. "Freiheiten" hin oder her. Die Verläufe an sich bekommen wir durch Impfungen und Masken (Reduktion der Erreger) zunehmend mehr in den Griff - was allzuviele aber immer noch mit "Entwarnung" verwechseln.

    Meinst Du Öldruck? Gibt es eine Öldruckanzeige?

    Ölpumpe?


    Würde auf jeden Fall zur Vermeidung von Folgeschäden Ölfilter / Ölpumpe / Turbo in der Werkstatt prüfen lassen.

    Und keine weiteren Fahrten mehr.

    Es geht für mich völlig in Ordnung, daß Icons im Sinne von dislikes hier eher auf Skepsis und Ablehnung stoßen - mein Leben hängt da nicht dran.


    Ich möchte lediglich auf Widersprüche in den angeführten Begründungen aufmerksam machen:


    Zitat: " ... es geht dann nicht mehr um Sachinhalte, sondern um Emotionen in den Beiträgen ..." SilentGreen


    Genau diese aus zumindest meiner Sicht recht häufig beklagenswert sich verlierenden Sachinhalte (Friseursalon) waren es, die mir dislikes in den Sinn kommen ließen.

    Dass damit Folgeproblematiken verbunden sind, kann ich nachvollziehen und ebenso, in der Abwägung auf diese verzichten zu wollen.


    Das ursprünglich zugrunde liegende Problem bleibt dann aber auch unverändert bestehen.


    Vielleicht gibt's ja andere Vorschläge, die Sachdienlichkeit mehr im Mittelpunkt halten zu können.

    Ich bleibe dabei, negative Bewertungen ziehen Unmut nach sich und beflügeln Trolle.

    Und ich bezweifele sehr stark, dass sich notorische Pöbler jemals mit mitteleuropäischen Manieren auseinander gesetzt haben.


    Wer einen Beitrag, warum auch immer, nicht positiv bewerten mag, bewertet ihn halt nicht.

    Jeder User, der negative Kritik äußern möchte, darf das jederzeit, halt mit ein klein wenig Prosa.

    Gut - aber in Folge dieser Logik (die man natürlich vertreten kann) würden sich dann auch die positiven Icons (incl. ihrer Zählung) erübrigen.

    Warum eigentlich nicht ganz ohne Symbole und dann konsequent nur noch auf "ein klein wenig Prosa" (schöne Formulierung, gefällt mir) setzen?

    Habe die negativen Reaktionen herausgenommen, bitte um Vorschläge zu den gewünschten Optionen.

    Das finde ich etwas schade.

    Verstehe die Angst davor nicht so recht.

    Zwischen erwachsenen und halbwegs kultivierten Menschen (und davon gehe ich hier aus) sollte es möglich sein auch mitzuteilen, wenn einem ein Beitrag (aus welchen Gründen auch immer) nicht so behagt.


    Aus meiner Sicht würde das vielleicht zu etwas mehr Vorsicht beim Schreiben veranlassen - sowohl im Tonfall wie auch im Inhalt - bspw. ob das jetzt wirklich hilft oder von Interesse ist, was ich da zu schreiben beginne. Alleine für diesen meinen Beitrag hier und jetzt hätte ich mir die Möglichkeit zum dislike / zur Ablehnung sehr gewünscht. Denn das würde auch Klarheiten schaffen.


    Im richtigen Leben wird ja wohl auch niemand hier stets lächelnd jubilieren, wenn ihm nach innerem Unmut ist. Ich hab's gern ehrlich. Und geradeaus. Unter Beachtung mitteleuropäischer Manieren natürlich.


    Aber darüber läßt sich natürlich trefflich streiten, das weiß ich.

    SilentGreen  beanti


    Ja, ich sehe das Problem mit dem Quotienten. Das Konzept hat Schwächen und birgt die angesprochenen Gefahren.

    Vor allem, weil die "Likes" einen Interpretationsspielraum beinhalten und nicht zwingend ein Qualitätsmerkmal für den jeweiligen Beitrag darstellen - das hatte ich nicht ausreichend berücksichtigt.


    Das System der "Likes" funktioniert ja binär, also 0 oder 1. Wäre es denn eine sinnvolle Idee, dieses System bspw. durch eine sog. Likert-Skala, also eine graduelle Antwortskala zu ersetzen, bspw. wie google es mit ihren 5-Sternen handhabt?

    Ein solches System hebt zwar die bestehenden Einwände nicht gänzlich auf, könnte sie aber aus meiner Sicht etwas weniger bedeutungsvoll machen.

    Ja/Nein geht einem vergleichsweise schnell über die Tatstatur, wenn ich mir aber überlegen muß, vergebe ich eher eine 1 oder eher eine 5 (google-System), ist meine Reflexhaftigkeit (mag ich sowieso und immer) etwas gezügelter.



    Unabhängig davon bliebe, sich noch etwas mehr mit den "Bewertungs-Kategorien" auseinanderzusetzen.

    Ich denke hierbei an etwas wie "hat mir geholfen" und "finde ich interessant" (sprachlich sind das natürlich jetzt nur Platzhalter).

    Auch eine Kategorie "hat sich bedankt" fände ich überlegenswert.


    Ich kann sehr gut nachvollziehen, daß hier immer wieder einige verschnupft sind, für ihre Mühe, sich in anderer Menschen Probleme hineinzudenken keinerlei Rückmeldung zu erhalten. Das sind schlechte Manieren, die man auch als solche benennen darf.

    Die Belohnung des Helfenden ist nun mal die Rückmeldung, daß die Hilfe funktioniert hat.



    Herzliche Grüße aus dem sich gerade offensichtlich schon wieder aufheizen wollenden Süd-Westen.

    sharky61


    Das mit dem "unrund" kann ich gut nachvollziehen, war jetzt einfach mal ein erster Aufschlag zur Diskussion.

    Es sollte an dieser Stelle auch noch nicht so sehr um einen von mir gewünschten oder bevorzugten Weg gehen, sondern lediglich um den Umstand, daß diese Diskussion, welcher Weg auf welche Weise einzuschlagen wäre aus meiner Sicht vor dem Hintergrund der formulierten Unzufriedenheiten anstünde.

    Ich will aber gerne zugeben, daß mir diejenigen Threads am liebsten sind, die sich konkret und eng am Thema orientieren. Aus diesen ziehe ich - unabhängig ob ich betroffen bin - auch grundsätzlich den höchsten Informationswert. Und ich lese sie leichter, wenn ich nicht immer wieder zwischendrin aus dem Thema gerissen werde.


    Vor diesem Hintergrund entstand die Idee des "Bewertungsquotienten", also einem Verhältnismaß zwischen Aktivität und Zustimmung/Dank/Infogewinn.

    Ich kann ja sehr viel schreiben, meinetwegen auch interessantes und spannendes, aber wenn ich kaum Likes bekomme, bin ich möglicherweise auch nicht ganz im Zentrum des Interesses der Leser. Und Foren leben nun mal vom Interesse.


    Die Suchfunktion selbst steht für mich im Moment nicht so sehr in der Kritik. Eher der Umstand, daß wenn ich einen entsprechend interessanten Thread gefunden habe, ich mich durch ganz arg viele off-topic Beiträge durchblättern muß.


    Zum Thema "Fachforum": Ich denke, viele hier sind - wie letztlich ich auch selbst - aus Ihrem Interesse rund um Fahrzeuge mit dem Löwen-Logo in das Forum gekommen. Und "Interesse" darf aus meiner Sicht ein ruhig weitgesteckter Begriff sein, darf konkrete technische Fragen/Anliegen/Probleme umfassen ebenso wie ein übergreifendes Interesse an Marke, Entwicklung und/oder gesellschaftlichen Diskussionen.


    Ich selbst fand z.B. mal sehr interessant (obwohl ich kein Camper bin), wie jemand liebevollst seinen Peugeot ausgebaut hat, alleine die Ideen und die anspruchsvolle Umsetzung.


    Und dafür, daß das alles hier Platz hat, haben darf und soll, gibt es eine aus meiner Sicht sehr gut gelungene innere Gliederung im Forum. Mir geht's eher darum, sich jeweils etwas disziplinierter an den konkreten thread und sein Thema zu halten.


    In der Tat bin ich kein Insider in Bezug auf die Beteiligten, die unter dem Thema "Treffen 2022" aneinandergeraten sind und warum.

    Ich gebe Dir vollkommen recht, daß man das eher etwas emotionsloser sehen sollte. Es sei denn halt, hinter dem Zoff steckt eigentlich etwas anderes, und das war mein Verdacht.


    Daher auch meine Überlegung, ob man zukünftige Vorhaben und Vorbereitungen nicht etwas organisatorisch stringenter handhaben könnte.

    Wenn sich hier die "Alt-Vorderen" (das ist jetzt ausdrücklich respektvoll gemeint) munter Orte und Zeiten um die Augen werfen, dann könnte ein "Frischling" sich vielleicht gehemmt fühlen, auch einen Vorschlag in die Runde zu werfen.


    Nebenbei ist mir aufgefallen, daß sich hier inzwischen Forumsmitglieder von Spanien bis Belgien tummeln - das finde ich fantastisch!

    Wenn man hier immer mit dem Grundsatz "die geographische Mitte ist das Beste" operiert, werden die "extremen" geographischen Ränder immer benachteiligt werden, das finde ich schade.


    Eine frühzeitige Organisation, eine gute Planungsvorbereitung wäre aus meiner Sicht hier sinnvoller. Wenn ich es 6 - 9 Monate vorher weiß, kann ich mich eher auf ein dann für mich mehrtägiges Ereignis einstellen und es realisieren, gerade wenn ich berufstätig bin und Familie habe.


    Auch meinerseits herzliche Grüße aus dem derzeit glühend heißen Süden dieser Republik (38° Grad)


    Matthias

    Wie wäre es, das statistische Bewertungs-/Punktesystem durch eine qualitative Komponente zu modifizieren oder zu erweitern?


    Unter der Voraussetzung, daß ein vergebenes "Like" einen irgendwie gearteten Mehrwert zum Ausdruck bringt, sei es "relevante Information", "neue Erkenntnis" oder einfach "Zustimmung", also eine Verstärkung der Aussage des zugrundeliegenden Beitrages, würde sich in Hinsicht verbesserter Qualität ein Quotient anbieten.


    Ich fände einen Quotienten aus "Likes" und "Beiträgen" sehr sinnvoll, würde er doch eine entsprechend positive Bewertung nicht alleine am "Vielschreiben" festmachen.

    Ganz viel zu schreiben alleine scheint mir kein sinnstiftendes Qualitäts-Merkmal eines Forums zu sein.


    Beispiel:


    Jemand hat 5000 Beiträge und 950 Likes - dann hätte er einen "Hilfreich" - od. "Nutzen" - Quotienten von 950 / 5000 = 0,19 od. 19%

    Jemand hat 1900 Beiträge und 1200 Likes - dann hätte er einen "Hilfreich" - od. "Nutzen" - Quotienten von 1200 / 1900 = 0,63 od. 63%



    Damit wäre der häufig zu beobachtenden "Verwässerung" etwas Einhalt geboten, denn einfach nur viel zu schreiben ohne an einen Mehrwert für die Leser zu denken, gefährdet eher die Qualität eines Forums und schreckt neue, interessierte Mitglieder tendenziell ab.


    Darüber hinaus könnte man eine Bewertungs-Kategorie wie z.B. "technisch" od. "konkret hilfreich" einrichten. Für viele ratsuchenden steht ja genau der Wunsch eines Hinweises zur Problemstellung im Mittelpunkt.

    Wenn man das hier alles so liest könnte man auf den Gedanken kommen, daß einiges mehr im Argen liegen könnte als ""nur" das offensichtlich vergebliche Bemühen um ein erfolgreich zustande kommendes Treffen der Forums-Mitglieder.


    Zur Organsiation eines Treffens - ganz allgemein:

    Ich persönlich find's etwas kompliziert, wie das hier angegangen wird - im ping-pong-System der Zeiten und Orte und Wünsche ist's halt nun mal eher ein Glücksfall, wenn's klappt.

    Mein Vorschlag wäre:

    • ab Sept./Okt. für's Folgejahr Orte sammeln - auf eine Liste - abstimmen
    • Zeiten sammeln - auf eine Liste - abstimmen
    • Der Organisator erhält von allen TeilnehmerInnen jeweils einen Aufwands-Obulus, z.B. 20 Euro

    Ich halte es keineswegs für zwingend, daß ein Mitglied, welches in der Nähe des Treffpunktes wohnt, alles alleine organisieren muß - vieles kann man inzwischen auch aus der Ferne (online) regeln.


    Zur Atmosphäre im Forum:

    Für einen Außenstehenden, der ich trotz einiger Jahre Mitgliedschaft immer noch bin, ergibt sich - rein durch's Lesen der ganzen Beiträge durchaus ein Bild - ich versuche das Meinige so wertfrei wie nur irgend möglich zu skizzieren:


    Es gibt einen "harten Kern" von Aktiven, da ändert sich über die Jahre eher wenig personell. Allerdings erweitert sich derselbe auch kaum, und das sollte einem Forum etwas zu denken geben.

    • Es gibt innerhalb dieses harten Kerns offensichtlich sehr unterschiedliche Vorstellungen über Sinn und Zweck dieses Forums: Es sind die erwartbar üblichen Verdächtigen, die auf Fragen jedweder Art sehr zielgenau, meist mit technischem Erfahrungswissen unterlegt zu antworten versuchen.
    • Solche zunächst - auch für thematisch nicht Beteiligte - durchaus interessante Threads haben dann mehr oder weniger immer dieselbe Entwicklung vor sich: sie verwässern und nehmen den Charakter des Warteraums beim Friseur an. Macht nebenbei auch die Suchfunktion unattraktiv, wenn man sich zwischen hoch interessanten Beiträgen immer wieder durch "mein schönstes Urlaubserlebnis" durchblättern muß. Hier sollte man sich besser einigen, was man hier will - und ggf. über die Moderation etwas mehr steuern.
    • Für ein derartiges Forum charakteristisch und unvermeidbar - es gibt naturgemäß ein starkes Gefälle zwischen "Wissenden", also Fachleuten und "Laien". Daraus erwächst ja auch die Attraktivität. Und deswegen sollte man sich - auf beiden Seiten - etwas mehr um die Umgangsformen miteinander kümmern - die habe ich hier schon mal besser erlebt.


    So, war jetzt mal ein Versuch.

    Ich finde, dieses Forum ist es allemal wert, ggf. unter etwas Modifikation und Renovierungsmaßnahmen erhalten und zu neuem Glanze kommen zu dürfen.


    Herzliche Grüße

    Bin selbst bislang noch corona-frei geblieben, was ich allerdings etwas weniger auf meine 3 Impfungen zurückführe als vielmehr auf nach wie vor unveränderte Vorsicht, also Maske in allen Begegnungssituationen, Desinfektionsfläschchen an allen möglichen Orten und immer noch Vermeiden größerer Menschenansammlungen, in denen kein ausreichender Abstand eingehalten werden kann.


    Zwischenzeitlich sind 5 Menschen in meinem engeren Bekanntenkreis an Longcovid erkrankt, wovor ich den allergrößten Respekt habe.

    Allesamt vormals lebens- und unternehmungslustig, sportlich-dynamisch und aktiv. Heute nicht mehr wieder zu erkennen, nach 4 Treppenstufen schlapp wie nach einem Marathonlauf als Ungeübter, kurzatmig und dauermüde. Einer davon lief tatsächlich regelmäßig Halb-Marathon, heute muß er sich nach den 20 Metern von seiner Garage ins Haus erstmal setzen.


    Psychisch Anzeichen, wie man sie bislang nur von Depressionen kannte, antriebslos und demotiviert.


    Und nach wie vor werden an Longcovid erkrankte Menschen medizinisch überwiegend alleine gelassen bis hin zum latenten Vorwurf der Simulation.

    Mag die Impfung vielleicht tatsächlich einen milderen Verlauf ohne Intensivstation ermöglichen (was ja durchaus erstrebenswert ist) - vor Longcovid scheint sie nach aktuellem Wissenstand nicht zu schützen.

    Passiert mir so 1 -2 mal im Jahr. Beim 508 muß man den Transponder dann in ein Fach links unterm Lenkrad einstecken.

    Warum dieses Phänomen auftritt, konnte mir bislang noch keiner so recht schlüssig erläutern.

    Am Batteriewechsel des Transponders kann's nicht liegen und die Kfz-Batterie hab' ich noch nicht gewechselt.

    Man setzt sich ja schon automatisch ein Tempolimit.

    Die wenigsten werden mit Vmax was die Hütte hergeben über die BAB donnern?

    Obgleich ich meine km-Fahrleistungen zwischenzeitlich mehr als halbiert habe - jedesmal auf der AB pro Stunde zw. 20 und 40 Fahrzeuge (markentechnisch halt die üblichen Verdächtigen), die mit deutlich über 200km/h vorbeiziehen, extrem dicht auffahren, dabei ihre Frontbeleuchtung für eine attraktive Bühnenshow halten.

    Auffällig viel Männer, auffällig wenig Haare, auffällig kleine Körpergrößen, auffällig große SUV.


    Ein arger Schelm, der jetzt zu denken anfängt ...

    Wäre in unserer, z.B. Lieblingsfußballmanschaft ein Spieler, der nur für sich alleine glänzen wöllte, der nicht auch mannschaftsdienlich spielen würde, wir würden ihn nicht lange mögen, spätestens dann nicht mehr, wenn der sportliche Erfolg ausbliebe.


    Viele von uns haben einfach noch nicht ausreichend kapiert, daß wir alle in einer sehr großen Mannschaft spielen, deren Name ökologisches und ökonomisches Gleichgewicht heißt. Und in diesem Spiel waren wir bislang nicht allzu erfolgreich, wir spielen längst gegen den Abstieg (Klima). Und einen Wiederaufstieg werden wir nicht mehr erleben.

    Im Grunde alles eine Frage der Gewöhnung und der inneren Haltung. Wenn ich der Ansicht bin, daß mir etwas weggenommen werden würde mit einem Tempolimit, werde ich mich eher sehr schwer damit tun. Ich werde mich dann darauf konzentrieren, daß "irgendwelche spaßbefreiten Deppen", "Öko-Ideologen" usw. wieder mal glauben, etwas besser zu wissen als ich. "Die da oben können wieder machen was sie wollen mit mir ..." - Dann kommen auch Nebenerscheinungen wie der Glaube, 120/130km/h würden ermüden.


    Ich bin nun knapp 60, habe durchaus sehr fahrdynamische Zeiten in meiner Biografie. Das macht mich weder zu einem schlechten, asozialen Menschen noch zu einer Umweltsau. Es sei denn, es wäre immer noch so und nichts hätte sich geändert bei mir.


    Mit zunehmend mehr Aufenthalten in Frankreich (bis heute) habe ich etwas mir so zuvor unbekanntes kennengelernt: Das weitgehend stressfreie Fahren, unterbrochen alle 2-3 Stunden von einer Pause. Kein ständiges im-Rückspiegel-hängen (kommt da jemand, der noch schneller ist als ich), kein angestrengtes nach-weit-vorne-lauern, ob sich da vielleicht irgendwo ein Bremslicht zeigt. Kleiner, unbedeutender Nebeneffekt: meine Bremsen halten seitdem mehr als doppelt so lange ... ist aber nicht der Punkt.


    Ich habe etwas mir Neues kennengelernt, man könnte auch sagen, ich mußte es kennenlernen, denn ich wollte ja nach Frankreich. Ich habe es schätzen gelernt und dann auch irgendwann in D so weiter praktiziert. Und das alles noch weit vor der Zeit, in der (Umwelt-)Kosten und anderes eigentlich bei kühlem - und vor allem unideologischem - Kopf gar keine wirkliche Alternative zu einem Tempolimit mehr zulassen.


    Einzig noch mit dem Motorrad gehe ich ein- bis zweimal im Jahr zusammen mit den Kumpels auf die Rennstrecke. Alles in der gleichen Fahrtrichtung, kontrollierter und sauberer Belag, für mich (noch) vertretbarer Spaß.


    Möglicherweise ist's ein Irrtum, die Freiheit im eigenen Leben in der Geschwindigkeit der Fortbewegung zu sehen. Vielleicht ist eher das Gegenteil der Fall.


    So langsam gewöhne ich mich an das in tief-blut-rot getauchte cockpit.

    Wenn v.a. des Nächtens der ganze Innenraum illuminiert ist im Widerschein des kommenden Grauens ...

    Hat 'was.


    Man fühlt sich erinnert an Konzerte der Stones und ihr Bühnenbild während "Sympathy for the Devil".


    Please allow me to introduce myself
    I'm a man of wealth and taste
    I've been around for a long, long years
    Stole million man's soul an faith


    Pleased to meet you
    Hope you guess my name
    But what's puzzling you
    Is the nature of my game


    In der Tat, die Art wie die Ingenieure von PSA ihr Spiel treiben, ist verwirrend. Geheimnisvoll. Respekt einflößend.


    Drum meint wohl auch Peugeot, sich daran orientieren zu sollen, bevor man in die Werkstatt geht:


    So if you meet me
    Have some courtesy
    Have some sympathy, and some taste
    Use all your well-learned politnesse
    Or I'll lay your soul to waste, mm yeah


    Am Montag isses soweit.

    Nach einer sog. "geführten Diagnose" soll es dann zu Beratungsgesprächen kommen.

    Dabei dachte ich immer, daß eine Diagnose von ganz alleine den Weg zum Ziel finden würde. Jetzt müssen die auch schon betreut werden.


    Und anschliessend findet dann wohl therapeutisches Schrauben statt ...


    Ok, ich lass'es mal besser gut sein jetzt - es ist fein beleuchtetes Wetter und der Biergarten ist immer noch die beste Vorbereitung ...


    Herzliche Grüße

    Frank Special


    Danke für den Tip, wer weiß schon, welche Überraschungen da noch verborgen liegen.

    Das mit der Kostenaufteilung mußte ich auch erst über die Geschäftsführung einleiten ...


    Ich weiß nicht ob es eine verlässliche Information ist, aber möglicherweise sollen die Ersatz-Pumpen-Tanks von PSA aus der gleichen überragenden Qualität gepfriemelt worden sein, mit anderen Worten, das nächste Verfallsdatum wäre dann schon wieder verbaut ...

    So, jetzt hat's mich auch erwischt mit dieser genialen Konstruktion von Hochdruckpumpe im AddBlue-Tank vom 508.:cursing:


    Hatte ja schon die Hoffnung, daß nach etwas mehr als 85.000 km dieser Kelch eventuell doch an mir vorüber ziehen könnte, aber seit Montag isses klar: Pumpe im Eimer und somit muß die gesamte Pumpen-Tank-Kombination ersetzt werden.


    PSA hat zwischenzeitlich die Kulanz-Regelung eingestellt, so daß vorangeschlagene 1500,- wohl zwischen der Werkstatt und mir irgendwie aufgeteilt werden (sollen), so jedenfalls die bisherige Ansage.


    Der km-Begrenzer zählt auch schon fleißig runter, wenn's nächste Woche nicht zum Termin reicht, sehe ich schon die Kombination großer-gelber-LKW-unter-feiner-französischer-Silhouette-in-der-Abendsonne vor meinem geistigen Auge aufziehen. Nun ja, man hat ja sonst keine Probleme ...


    Meine Laune am Auto verhagelt es zwar nicht, aber offensichtlich kann man mit einem 508 D wohl schon die Uhr danach stellen, bis es mehrfach orange aufleuchtet im cockpit und der "Motor" zur "Instandsetzung" gerufen wird.


    Nebenbei auch interessant: Offensichtlich haben Autohändler markenübergreifend grad keine Leih-/Ersatzfahrzeuge mehr, weil einerseits der Bestand inzwischen verkauft wurde und andererseits keine Neuwagen mehr nachgeliefert werden. Mein Händler spricht von aktuell über 2000 offenen Bestellungen, denen PSA derzeit nicht nachkommen könne.


    Hoffentlich gibt's wenigstens diese genialen Tanks und die zugehörigen Pumpen noch ...


    Sollte mich bis dahin nicht der Schlag getroffen haben, melde ich mich nochmal, wie es dann ausgegangen sein wird.:saint:

    Ich führe seit vielen Jahren eine simple, große Wolldecke mit - kann man auch jenseits von Hagelschlag vielfältig benutzen.

    Mir reicht es, daß sie über Dach und Windschutzscheibe bis ungefähr Türgriffe abdeckt, Motorhaube kann man einfach ersetzen.


    Wer alles abgedeckt haben will, nimmt halt eine größere oder zwei.


    Insgesamt 3 Hagelunwetter mit einer Korngröße bis 3 cm habe ich damit schadlos überstanden.