Posts by Taipan

    Noch ein Update:

    Bin etwa zwei Wochen gefahren, dann hat sich beim Reifenwechsel rausgestellt, dass irgendwo Öl rausläuft. Laut Werkstatt lag es am Simmerring der Antriebswelle. Der war mit dem Motor getauscht worden, also ging es auf Garantie. Allerdings danach immer noch Ölverlust, irgendwo im Motor an einem Teil, das sie laut Peugeot gar nicht selbst tauschen dürfen. Also erst wieder Verhandlungen mit Peugeot, wie es weitergeht. Jetzt wird der Zylinderkopf des Austauschmotors gegen einen komplett neuen Zylinderkopf ausgetauscht. Auto steht wieder seit drei Wochen in der Werkstatt (der letzte Besuch dauerte insgesamt 2,5 Monate). Stand vor drei Tagen: Man wartet auf die Lieferung der Zylinderkopfdichtung.

    Es wird nicht langweilig.

    So, nach einigen Wochen hin und her, in denen Peugeot zuerst 50% Kostenübernahme in Aussicht gestellt hat und sie dann aber letztendlich auf 0% reduziert hat (weil 7 Jahre alt, Laufleistung interessiert nicht), stehe ich vor der Wahl, ob ich für 5700€ einen neuen Zylinderkopf nehme oder für knapp 8000€ einen Austauschmotor. Wie wirkt sich denn ein Austauschmotor auf den Wert des Fahrzeugs aus? Ich hätte erwartet, dass er sich positiv auswirkt, aber viele scheinen das auch anders zu sehen. Angenommen, ich verkaufe den Wagen in 3 Jahren mit dann 100.000 km und 10 Jahren, wird das die 2300€ eher nicht rausholen, oder?

    Bringt mir sonst ein Austauschmotor an sich etwas gegenüber einem Zylinderkopf für die Zukunft (Zuverlässigkeit)? Der Zylinderkopf stellt wahrscheinlich 80% des Motors dar, oder? Ist ein Austauschmotor überhaupt ein quasi neuer Motor mit 0 km?

    Ich komme aus dem Hunsrück (grob gesehen etwa in der Mitte zwischen Koblenz und Trier).

    In meiner üblichen Werkstatt war ich vorher, als der Fehler zum esten Mal aufgetreten ist. Dort hatte man zuerst einmal die Batterie ausgetauscht und dann weiter beobachtet. Anschließend dachte ich mir, ich wäre bei der Peugeot-Werkstatt, von der ich wusste, dass sie zumindest auch andere Kunden mit RCZ hat, besser bedient (nichts gegen die Werkstatt hier im Ort, aber es besteht durchaus die Chance, dass die noch nie mit einem THP Motor zu tun hatten).

    Sicher schadet eine zweite Meinung nichts. Dass das Sinn macht, stelle ich natürlich nicht in Frage. Aber die bekomme ich natürlich auch nicht umsonst. Die müssen ja auch erst einmal arbeit investieren, um eine Diagnose stellen zu können, zumal ich momentan wenig Info liefern kann. Von daher muss man da schon abwägen. Wenn man nachher zum gleichen Ergebnis kommt, war es letztendlich umsonst.

    Ich denke, ich werde mir einmal schriftlich auflisten lassen, wie sich die veranschlagten Kosten genau zusammensetzen und wie die genaue Diagnose überhaupt aussieht. Dann kann ich damit mal nach Alternativen schauen.

    Wie gut lässt sich eine gelängte Steuerkette diagnostizieren? Mittlerweile überlege ich, ob ich Kette und Spanner nicht einfach mal austausch lassen soll. Wenn es letztendlich doch nicht daran lag, fällt das bei den momentan in Aussicht gestellten Kosten auch nicht mehr groß auf...

    Ich denke schon, dass die eine Diagnose gemacht haben. Ob die auf vernünftigen Daten beruht, kann ich leider nicht beurteilen. Ich kann aber auch nicht behaupten, dass ich arg viel Info bekommen hätte. Aber ich denke mal, Peugeot wird bei einem eingehenden Kulanzantrag auch auf einer vernünftigen Diagnose bestehen, oder?

    Veto habe ich natürlich schon. Wenn die Antwort von Peugeot da ist, muss ich mich entscheiden, ob ich das investieren will oder nicht.

    Aber wenn ich jetzt zur nächsten Werkstatt ziehe und dort wieder von vorne beginne, besteht auch die Gefahr, dass die Kosten am Ende noch höher werden (obwohl ich mich schon frage, wie die genau zustande kommen; anfangs war mal die Rede von 2700€ für einen Zylinderkopf an sich). Woher weiß ich, welche Werkstatt sich richtig auskennt? Ich bin schon zur Peugeot-Werkstatt gefahren statt zu meiner üblichen Werkstatt vor Ort, weil ich den Eindruck hatte, dass die sich auskennen...

    Kleines Status-Update:

    Steuerkette hat die Werkstatt ausgeschlosen, auf welcher Grundlage, kann ich nicht sagen.

    Der Ventilhub-Stellmotor wurde getauscht. Der war ziemlich hinüber, hieß es, es wäre schon irgendwo Öl rausgelaufen. Sollte 900€ kosten, was mich schon gefreut hat, da ich schon mit 4-5000 gerechnet hatte.

    Nach 1 km Fahrt war der Fehler wieder da. Daraufhin hat man den Motor doch auseinandergenommen. Dann fleißig kalkuliert und Anfrage bei Peugeot gestellt. Die Kalkulation für neuen Zylinderkopf mit Einbau (und hoffentlich inkl. der vorherigen 900€) beläuft sich auf 7000-7500€. Aufgrund der geringeren Arbeitsstunden, gesparter Anbauteile und weniger Einstellarbeiten könnte ich auch für kaum mehr als 1000€ mehr einen komplett neuen Motor bekommen.

    Die Antwort von Peugeot steht noch aus, aber ich erwarte da nichts.

    Nun stehe ich da. Die Bank hat auch noch 5000€ für das Auto zu kriegen. Insgesamt 12000€ liegt schon ziemlich nah an dem, was der Wagen überhaupt noch wert ist, also nah am wirtschaftlichen Totalschaden (OK, dafür dürfte ich die Anschaffungskosten wohl nicht mitrechnen).

    Alternative wäre, den Wagen mit Motorschaden zu verkaufen. Aber was kriege ich da, 3000€? Macht dann -2000€ als Startkapital für was Neues.

    Geht mir gerade gehörig auf den Sack. Man ist den Autoherstellern ausgeliefert, die lügen und betrügen und Scheiße bauen. Motorschaden bei 70000 hat einfach nicht vorzukommen, Punkt. Ich werde mir beim nächsten Mal gründlich überlegen, ob ich nicht eine Möhre für 2000€ kaufe. Selbst wenn die nur ein Jahr hält, komme ich besser weg.

    Schade, ich mochte den Wagen wirklich, aber jetzt macht er sich gerade richtig unbeliebt.

    Noch eine blöde Frage:

    Gesetzt der Fall, es käme wirklich ein neuer Motor rein, kann ich damit rechnen, dass der Rest nochmal 5 Jahre oder so hält? Wie wirkt sich ein neuer Motor auf den Wert des Wagens aus? Gefühlt hätte ich gesagt, er müsste dann (nach ein paar Jährchen) vielleicht 2000€ mehr wert sein (immerhin 70000km weniger Laufleistung), aber vielleicht schreckt es auch potenzielle Käufer eher ab.

    Und was spräche dann dagegen, den Motor jetzt noch zu fahren, bis er komplett ausfällt? Vielleicht bringt mir das noch ein halbes Jahr oder so.

    Danke Euch soweit schon einmal!

    Ich vermute mal, auf die Batterie kam man wegen Fehler P2685, der was mit Stromversorgung sagt. Interessanterweise war die erste Frage der zweiten Werkstatt auch die nach der Batterie.

    Blöderweise habe ich, wie man sicher merkt, selbst keinen Plan und kann daher wenig selbst machen. "Stecker am Motor, der für den variablen Hub der Ventile zuständig ist" werde ich selbst wahrscheinlich schon nicht finden. Ich kann daher allenfalls der Werkstatt Vorschläge weitergeben. Würde mich aber nicht wundern, wenn die allergisch auf sowas reagieren. Vielleicht sollte ich den Termin doch erst einmal absagen und privat nach einem Schrauber schauen, der auch Anregungen annimmt.

    Wieviel Aufwand ist denn Endoskopie oder Einspritzdüsen testen? Dafür muss der Zylinderkopf noch nicht runter, oder? Zur Beseitigung von Verkokungen an den Ventilen aber dann doch, oder?

    Nach dem, was ich gelesen habe, würde ein kaputtes Zahnrad auch den kompletten Tausch des Zylinderkopfs erfordern?

    "Ich wünsche dir dass es nicht die Kette ist " < Ist das nicht im Zweifelsfall der eher angenehmere Fehler im Vergleich zu neuem Zylinderkopf?

    Wie stehen denn die Chancen für eine Beteiligung seitens Peugeot? Vermutlich ist er dafür schon etwas alt? Dazu müsste ich ja sicher doch über die Vertragswerkstatt gehen?

    Sorry für die vielen Fragen! Und danke an die Mods (vermutlich) für die Korrektur des Betreffs!

    Guten Tag alle zusammen!

    Ich möchte hier gerne einmal um Hilfe bitten.

    Kurzfassung: Ich suche Hilfe zu den Fehlern P2685, P1067 und P1030.

    Langfassung:

    Ich fahre einen RCZ, Bj. 2013 (facelift), THP 200, 73.000 km; Mittlerweile seit knapp 5 Jahren ohne das kleinste Problem.

    Im Februar trat während einer Autobahnfahrt ein Fehler auf "Motorfehler - Fahrzeug Instand setzen lassen". Gleichzeitig hat das Autoradio /Navi sich automatisch neugestartet.

    Die (freie) Werkstatt hat den Fehler ausgelesen (irgendwas mit variabler Ventilhub) und empfohlen, erst einmal die Batterie auszutauschen und weiter zu beobachten. Gesagt, getan.

    Nach einigen Wochen kam der Fehler dann noch einmal, und jetzt auch häufiger. Damit bin ich zu einer Vertragswerkstatt. Die sagte, aus Erfahrung könnten es Sensoren sein, die würden sie erst einmal austauschen. Wenn das nicht hilft, müsste man den Zylinderkopf aufmachen. Also wurden "Nockenwellenpositionsgeber" und "Impulsgeber" ausgetauscht. Die Werkstatt zeigte sich zuversichtlich, da die Sensoren ziemlich übel ausgesehen hätten.

    Am nächsten Tag war der Fehler wieder da. Kurz später kam auch einmal direkt nach dem Anlassen ein Fehler im Bremssystem (mit STOP-Leuchte) und direkt danach irgendwas mit "ESP / ASR" (vermute mal, das gehört zusammen). Der scheint allerdings nicht im Speicher aufgezeichnet zu sein, und nach Aus-/Einschalten lief wieder alles.

    Nun habe ich in drei Wochen einen Termin, an dem der Kopf geöffnet werden soll, um nach dem Rechten zu sehen. Man wollte dann mal bei Peugeot hören, ob man sich kulant zeigt. Inspektionen wurden regelmäßig gemacht.

    Ich frage mich nun, ob es nicht noch "kleinere" Dinge gibt, die man erst einmal abhaken könnte, bevor man gleich mit der großen Keule kommt. Ich befürchte, alleine für das Reinschauen kann ich gleich bald einen Tausender hinlegen. Ich habe mit einem billigen OBD2-Gerät diese Fehler ausgelesen:

    - P2685 Actuator Supply Voltage C Circuit Low

    - P1067 ohne Beschreibung

    - P1030 ohne Beschreibung (das scheint wohl das mit dem Ventilhub zu sein)

    Was mir (als vollkommen Unversiertem) z.B. im Kopf rumspukt:

    - Da man schon die Batterie im Verdacht hatte, kommt auch Lichtmaschine in Frage?

    - Aufgrund des zeitlich nahen Fehlers mit der Bremse: Vielleicht gar kein "echter" Fehler, sondern Steuergerät / Kabelbruch o. ä.? Allerdings ist mir tatsächlich schon gelegentlich aufgefallen, dass es beim Gas-Durchtreten mal ganz kurze Aussetzer / Leistungseinbruch gibt

    - Steuerkette?

    Velleicht noch erwähnenswert: Bisher haben die Fehler nie dazu geführt, dass der Notlauf anspringt.

    Sorry für den langen Text!

    Ich würde mich freuen, wenn hier jemand noch den einen oder anderen Tipp für mich hätte.

    Vielen Dank im Voraus!

    Gruß,

    Timo