Naja, wenn Du zu Hause für sagen wir mal 30-35 Cent pro kWh laden kannst und wir einfach mal von 20kWh/100km ausgehen, kosten Dich 100km ca. 6-7 Euro.
Bei einem Spritpreis von ca. 1,60 bis 1,70 Euro darf der MHEV somit max. 4,1l verbrauchen. Machbar, aber schwer.
Verbrauchst Du stattdessen 5-6l und der Preis steigt auf 1,80 Euro oder höher bist Du schnell bei einer Differenz von 3-4 Euro auf 100km.
Die 5000 Euro hast Du also nach ca. 125000km "raus geholt", also nach ca. 5-6 Jahren.
Die Frage ist allerdings, wie sich die Sprit- und Strompreise entwickeln werden.
Da den Umweltfaktor jeder anders gewichtet und er sich schwer berechnen lässt, ist das etwas, das Du selbst überlegen musst.
Die Frage ist ja auch, ob man die 5k mehr überhaupt erst einmal aufbringen kann.
Als wir unseren gebrauchten, ca. 3 Jahre alten e208 gekauft haben, waren die in der Anschaffung im Grunde genauso teuer wie der Benziner. Daher war das für uns ein "No-Brainer", mit PV-Anlage zu Hause.
Bei den Vorführern ist der Wertverlust des BEV offenbar noch nicht so hoch.
Aber alleine die Möglichkeit, den BEV in der kalten Jahreszeit morgens vorzuwärmen, ist schon ein Vorteil ggü. dem Benziner.
Auch nicht mehr tanken zu müssen, ist für mich ein Vorteil. Einfach zu Hause anstecken und fertig.
Ich persönlich würde bei 5k Unterschied wahrscheinlich aber auch eher noch zum Verbrenner greifen, es sei denn, das elektrische Fahren macht soviel Bock, dass ich einfach keinen Verbrenner mehr wollte.