Voraussetzung für Kaltstart beim 308 GTi

  • Mir scheint es, als ob die Ansaugluft ausschlaggebend ist.

    Da ich keine Ahnung vom LMM habe, habe ich meine Aussage nur vermutet.

    Aber dank euren Aussagen wird da wohl etwas Wahres dran sein :)


    Dieses Kaltstart-Röhren tritt ja meist nur im Frühjahr und Herbst auf, wo die Wetterunschiede von Tag zu Nacht am größten sind.

    Also wenn man z.B. tagsüber und danach nachts oder am Morgen den Wagen startet. Wenn ich z.B. mittags zur Arbeit fahre, ist es ruhig. Fahre ich nachts wieder nach Hause, ist es laut. Oder wenn ich nachmittags nach Hause fahre, und dann früh morgens wieder zur Arbeit, dann ist er morgens laut.

    Im Sommer und Winter sind die Wetterunschiede nicht so groß, da ist es im Sommer immer warm, und im Winter immer kalt. Da gibt es kein Röhren, vorausgesetzt, es gab keinen heftigen Wetterumschwung.

  • Eine Umdrehung ist wohl zu optimistisch, aber ich verstehe was du meinst. Eine Umdrehung wurde gerade mal paar ml Luft anziehen. Der Weg von Ansaugung bis zum Motor sind ja schon ein paar Liter.

    Die Frage jetzt wäre, wenn es denn wirklich abhängig von der Feuchtigkeit ist, welchen Effekt dieser Kaltstart dadurch hat und ob es überhaupt notwendig ist. Zur Trocknung des Kats? Dann würden das andere Motoren auch machen. Nur zur Show? Dann macht man es nicht von der Feuchtigkeit abhängig, weil es morgens und abends feucht ist und wen will man damit beeindrucken..

    Ich kann mir nichts bek denken

    308 II GTi THP 270 mit der Coupe Franche Lackierung (Magnetic blau und Perla Nera schwarz)
    Verbrauch:

  • Es muss wie gesagt keine Luft gezogen werden, der Luftkanal ist doch nicht hermetisch abgedichtet.

    Die Feuchtigkeit sammelt sich auch schon so im gesamten Luftkanal.


    Daher reicht auch eine Messung bei Zündung an ohne laufenden Motor.

  • hawkseye10 bei einer Umdrehung werden zumindest 2 Zylinder mit Luft gefüllt, beim kleinen Motor also schon 0,6l. Aber richtig, sollen es halt 2 oder 3 Umdrehungen sein, dass ist schon egal.

    Mittns die LMMs die ich kenne, brauchen eine Strömung, ohne gibt es keine Messung. Kann aber sein, das woanders noch ein Klimasensensor verbaut ist, wäre aber ungewöhnlich. Aber wie schon gesagt,innerhalb einer Sekunde nach Beginn des Motorlaufs liefert der Sensor korrekte Daten (Ausser er ist kaputt, hatte ich schonmal - Bestenfalls 80km/h auf Autobahn, aber kein Notprogramm)

    3008 GT für Ausflüge und Reisen Spritmonitor.de , XMAX 300 Spritmonitor.de , und Fahrrad für die Stadt.

  • Es heißt ja Luftmassenmesser. Dann gehe ich davon aus, dass die Masse in einer Zeiteinheit gemessen wird. Was da dann noch zusätzlich an Sensoren mit arbeiten, ist ja erstmal unabhängig davon.

    Hermetisch dicht sind die natürlich nicht. Aber ich denke auch nicht, dass da eine Luftzirkulation herrscht, da sowas einfach ziemlich dicht sein muss. Alles andere wäre Leistungsverlust.

    Eine Theorie, warum es bei höherer Feuchtigkeit anders startet, habt ihr nicht, oder?

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  • Eine Theorie, warum es bei höherer Feuchtigkeit anders startet, habt ihr nicht, oder?

    Naja, Theorie braucht's da nicht wirklich, weil das ein sehr gut erforschten Fachgebiet ist.

    Hintergrund: Bei mehr Luftfeuchtigkeit ist weniger Sauerstoff in der Luft, weshalb bei gleicher Einspritzmenge das Gemisch fetter ist.

    Siehe zB hier

    https://www.aerokurier.de/prax…tief-vor-dem-brandschott/

    Hab aber auch noch ein paar Uni Skripten an der Hand, das wird aber schnell Hardcore.

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